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Britische Flugüberwachung beginnt Kampagne für Drohnenbesitzer

Die britische Flugsicherheitsbehörde hat eine Kampagne zur sicheren Verwendung von Drohnen gestartet. Neben Text-Dokumenten und einem Comic-Video soll der "Drone Safety Awareness Day" die Regeln verständlich machen.

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Safety-Guide für Drohnen-Besitzer

Der Quick-Start-Guide der Flugsicherheit mahnt zur Verantwortung für Drohnen-Besitzer.

(Bild: CAA)

Sechs Beinahe-Unfälle mit Drohnen, darunter ein Vorfall mit nur sechs Meter Abstand zu einem Flügel einer Verkehrsmaschine im Landeanflug, haben die britische Civil Aviation Authority (CAA) dazu gebracht, stärker aufklären zu wollen. Am gestrigen Dienstag verfehlte eine Drohne eine Lufthansa-Maschine in 762 Meter Höhe nur um 100 Meter. Die CAA hat ein Paket aus Informationen geschnürt, um Lenker von Drohnen diverse Sicherheitsregeln einfach strukturiert zu vermitteln und weitere Aktionen angekündigt.

Die bereits bestehende Webseite zu unbemannten Flugobjekten fällt bürokratisch und wenig anschaulich aus. Der neue "Dronecode" fasst hingegen in fünf Punkten die wichtigsten Regeln zusammen, etwa dass Drohnen immer in Sicht des Steuernden und niemals höher als 122 Meter fliegen dürfen. Ergänzend erklärt der Quick-Start-Guide auf zwei Seiten die Regeln und Pflichten mit wenigen Sätzen und großen Icons. Darin steht beispielsweise, wo sich ein Drohnenbesitzer registrieren muss, wenn er das Fluggerät aus kommerziellen Gründen nutzen will.

Zusätzlich hat die CAA einen fast zweiminütigen Lehrfilm im Comic-Stil veröffentlicht, der wiederum etwas ausführlicher ist als die genannten Dokumente. Anhand der Orte, an denen der Comic-Kopter vorbeifliegt, erklärt eine Stimme, welche Regeln es dort zu beachten gilt. Eingeblendete Symbole unterstützen die Hinweise.

Der Comic-Kurzfilm erklärt Drohnen-Besitzern anschaulich ihre Pflichten.

Zudem kündigte die Flugbehörde einen "Drone Safety Awareness Day" an. An dem will sie eine spezielle Webseite enthüllen, die besagte Materialien und weitere Tipps enthält. Was genau zusätzlich stattfinden soll, war nicht zu erfahren. Die Behörde betonte, sie wolle die Drohnen-Besitzer vor Strafen schützen sowie in dem komplexe Geflecht im Luftraum dafür sorgen, dass sich alle Beteiligten sicher bewegen könnten. (rsr)

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