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Britische Regierung will bei ihren Webauftritten sparen

Die britische Regierung hat in den von ihr betriebenen Webseiten Einsparpotenzial entdeckt. Sie hat die Überprüfung der derzeit 820 Websites angeordnet, um unnütze oder zu teure Angebote auszurangieren. Geplante neue Angebote sollen zunächst einer strengen Prüfung unterzogen werden. Die britische Regierung hofft, einige Millionen Pfund einsparen zu können, auch indem bestehende Infrastruktur ausgereizt und Open Source verwendet werde.

Die Zahl der Regierungswebsites ist in Großbritannien allein von März 2010 bis nun von 794 auf 820 angestiegen, heißt es in einer Mitteilung [1] des britischen Cabinet Office. Es sei zu erwarten, dass bis zu 75 Prozent der bestehenden Websites eingespart werden können. Als teuerste Webseite habe das Central Office for Information (COI) uktradeinvest.gov.uk [2] ausgemacht, die pro Visit 11,78 Pfund (gut 14 Euro) koste. Zudem gebe es einige miteinander konkurrierende Angebote verschiedener Ministerien oder Behörden. (anw [3])


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http://www.heise.de/-1029530

Links in diesem Artikel:
[1] http://www.cabinetoffice.gov.uk/newsroom/news_releases/2010/100624-websites.aspx
[2] http://www.ukti.gov.uk/
[3] mailto:anw@ct.de