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Browser: Vivaldi 2.2 erweitert Tab-Verwaltung

Der Vivaldi-Browser hilft Nutzern dabei, viele offene Tabs zu bändigen: Die lassen sich nun einfach als "Sitzung" abspeichern. Zudem gibts Detailverbesserungen.

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Browser: Vivaldi 2.2 erleichtert Tab-Management

(Bild: Vivaldi)

Eifrige Wikipedia-Nutzer kennen das: Plötzlich schlummern in Dutzenden geöffneten Browser-Tabs andere Artikel, die auch total lesenswert sind. Doch oft fehlt die Zeit, sich sofort einzulesen – das weiß auch Browser-Entwickler Vivaldi und schafft mit der neuen Version 2.2 etwas Abhilfe: Mit einer neuen Funktion lässt sich eine Gruppe von Tabs einfach als "Sitzung" abspeichern. Diese Sitzung lässt sich (um)benennen, damit alles schön organisiert bleibt.

Schnell weg damit: Offene Tabs lassen sich als "Sitzung" für später speichern.

Um eine Tab-Gruppe für die spätere Lektüre zu speichern, wählt der Nutzer zunächst die Tabs mit gedrückter Shift- oder STRG-/CMD-Taste aus und wählt dann im Kontextmenü die Option "geöffnete Tabs als Sitzung speichern". In den allgemeinen Browser-Einstellungen gibt es außerdem diverse Möglichkeiten, die Tabs feinzujustieren. So lässt sich etwa festlegen, wo neue Tabs positioniert werden – neben dem aktiven Tab oder doch lieber immer ganz hinten?

Die Nutzer können außerdem festlegen, zu welchem Tab Vivaldi springt, wenn eines geschlossen wird. All das sind feine Details für Power-User; vielen anderen wird das Tab-Verhalten völlig schnuppe sein. Doch Vivaldi ermuntert die Nutzer, die verschiedenen Optionen mal auszutesten, um den eigenen Workflow zu optimieren. Ausführliche Informationen zu dem verbesserten Tab-Management hat Vivaldi-Chef Jon von Tetzchner im offiziellen Vivaldi-Blog notiert. Dort ist auch das aktuelle Changelog zu finden.

Netflix-Support unter Linux

Vivaldi 2.2 ist das letzte große Update in diesem Jahr. Es rüstet den Browser auch mit einer neuen Bild-in-Bild-Funktion aus. Videos können dadurch in einem eigenen Fenster laufen, während der Nutzer nebenbei andere Sites durchstöbert. Linux-User dürfen sich über einen besseren Netflix-Support freuen, der Browser verwendet automatisch Widevine für die Digitale Rechteverwaltung. Außerdem lässt sich sie die Toolbar von ungewollten Buttons befreien. "Dies ist natürlich nur die Spitze des Eisbergs; seien Sie gespannt auf weitere Updates", schreibt von Tetzchner. (dbe)

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