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Budgie Desktop 2 für Fedora und OpenSuse

Mit Budgie Desktop geht eine neue Desktop-Umgebung für Linux an den Start, die Teile von Gnome nutzt. Die schlichte grafische Oberfläche ist jetzt in Version 2 erschienen. Fertige Pakete gibt es bislang für Fedora und OpenSuse.

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Budgie Desktop 2

(Bild: evolve-os.com )

Budgie Desktop besteht im Kern aus einem Windowmanager, der auf libmutter basiert, dem Budgie-Panel und der Budgie-Session und setzt auf eine traditionelle Aufteilung mit Panel am unteren Bildschirmrand. Die jetzt veröffentlichte Version 2 des neuen Desktops bringt ein optisch verbessertes Menü, einen Lautstärkeregler, einen Bestätigungsdialog beim Abmelden und einige weitere kleinere Neuerungen. Budgie Desktop wird als Teil der experimentellen Linux-Distribution EvolveOS entwickelte, die als Spielwiese der Entwickler langfristig Beiträge zu anderen Distributionen wie OpenSuse oder Fedora liefern will. Trotzdem soll EvolveOS eine funktionierende Linux-Distribution werden.

Budgie Desktop 2 bringt neben vielen Fehlerkorrekturen ein optisch verbessertes Menü mit. Die Funktionen zum Herunterfahren, Abmelden und Neustarten sind jetzt vom Desktop aus erreichbar. Dabei setzt Budgie auf systemd, das Init-System ist daher neben einigen Bestandteilen von Gnome eine weitere Voraussetzung. Version 3 des Desktops soll dann mit EvolveOS Alpha 1 veröffentlicht werden. Fertige Pakete von Budgie Desktop 2 gibt es für OpenSuse und Fedora im Build-Service. Der Quellcode ist auf Github verfügbar. (lmd)