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Bundesinnenminister erwägt Meldepflicht für IT-Angriffe

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Aufgrund der steigenden Zahl von Internet-Attacken auf die IT-Infrastruktur von Behörden oder wichtigen Unternehmen erwägt Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich ein neues Gesetz. Den Behörden müssten "schwere Cyber-Angriffe und weitreichende IT-Sicherheitsvorfälle gemeldet werden", schreibt die Nachrichtenargentur dapd in einem Bericht, den unter anderem Welt Online kürzlich veröffentlicht hat; ähnliche Überlegungen hatte der CSU-Minister bereits Ende Juli dem Focus gegenüber geäußert.

Das Ausmaß und die Schwere der Angriffe nehmen laut dem Bundesinnenminister zu, meldet dapd; Sabotage und Spionage seien Ziel der Angreifer. Der Minister spreche derzeit mit verschiedenen Branchen. Er fordere dazu auf, Unternehmen in die Betrachtungen einzubeziehen, die kritische Infrastruktur betreiben – etwa Stromversorgung, Kommunikation, Finanzwesen und Logistik.

Der Minister hat sich schon häufiger der Gefahr von Angriffen auf IT-Infrastuktur gewidmet; Anfang Mai hatte er etwa in Washington für eine internationale Allianz gegen Cyber-Attacken geworben. (thl)

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