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Bundeskriminalamt startet seine Social-Media-Strategie

Seit Freitag ist das Bundeskriminalamt auf Facebook und Twitter präsent. Mit den neuen Auftritten im Social Web will man die Arbeit der Kriminalisten transparenter machen.

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Bundeskriminalamt startet seine Social-Media-Strategie

Auf Twitter ist das BKA künftig auch unterwegs.

Das Bundeskriminalamt (BKA) hat seine lang geplante Social-Media-Strategie in die Tat umgesetzt – und am heutigen Freitag mit einer Video-Botschaft des BKA-Chefs Holger Münch begonnen. Münch betonte zum Start des Facebook-Angebotes, dass man transparent machen möchte, wie sich das BKA für Freiheit und Sicherheit einsetze. Sein Pressesprecher Markus Koths begrüßte derweil die Newsjunkies auf dem Twitterkanal des BKA. Unter dem Hashtag #KothsSpricht will er interessante Neuigkeiten verbreiten.

Die neue Social-Media-Strategie des Bundeskriminalamtes ist Teil eines größeren Umbaus in der Polizeibehörde mit ihren 5500 Mitarbeitern. Es wurden neue Abteilungen geschaffen, die auch das Internet in seiner Verwurzelung in der Gesellschaft reflektieren. Zu den neuen Organisationsstrukturen gehören auch ausgebaute "Servicedienstleistungen zur Kommunikationsüberwachung".

Vorzeitig wurde wegen aktueller Vorfälle rund um die Fußball-EM in Frankreich das Hinweisportal des BKA gestartet, weil Fotos und Handy-Filme über die Aktivitäten deutscher Hooligans ausgewertet werden sollen. 65 Videos wurden bislang eingereicht und von ausgebildeten Video-Gutachtern untersucht, die mit dem BKA zusammenarbeiten. (jk)

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