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Bundesminister Horst Seehofer fordert mehr gesetzlichen Schutz von Mitarbeitern.

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Nach Bekanntwerden der Vorwürfe gegen den Discounter Lidl bezüglich der Bespitzelung von Mitarbeitern reisst die Empörung nicht ab. So fordert Bundesminister Horst Seehofer (CSU), zuständig unter anderem für den Verbraucherschutz, ein Arbeitnehmer-Datenschutzgesetz. Wie Bild am Sonntag berichtet, sei laut Seehofer angesichts der neuen technischen Möglichkeiten ein solches Gesetz "ohnehin längst überfällig". Außerdem forderte er "exemplarische Geldbußen", die die Unternehmen nicht aus der Portokasse bestreiten können.

Auch SPD-Generalsekretär Hubertus Heil hat sich dem Bericht zufolge für Maßnahmen gegen Lidl ausgesprochen. Er nannte die Vorgänge "widerlich" und empfiehlt Verbrauchern, dort nicht mehr einzukaufen. (axv)

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