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Bundespolizei beklagt Lücken in der Abwehr von Drohnen an Flughäfen

Flughäfen bräuchten taugliche Systeme zur Drohnenabwehr, fordert der Präsident der Bundespolizei. Die Betreiber hätten eine Mitverantwortung.

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Bundespolizei beklagt Lücken in der Abwehr von Drohnen an Flughäfen

(Bild: Lukas Gojda/Shutterstock.com)

Die Bundespolizei dringt auf die Entwicklung einer schlagkräftigen Abwehr gegen Drohnen an großen deutschen Flughäfen. Es gebe "derzeit keine tauglichen Drohnenabwehrsysteme für Flughäfen", die in städtischen Gebieten Drohnen sicher erkennen, identifizieren oder im Zaum halten könnten, sagte Bundespolizeipräsident Dieter Romann am Donnerstag bei einer Sicherheitstagung in Potsdam. Dabei gebe es eine Mitverantwortung der Flughafenbetreiber.

Er gehe auch davon aus, dass die Deutsche Flugsicherung Möglichkeiten entwickle, Drohnen im Luftraum zu erkennen, sagte Romann. Die Bundespolizei leiste ihren Beitrag, wenn es um die Abwehr einer Gefahr gehe. Der Flughafen in Gatwick bei London war kurz vor Weihnachten mehrere Tage durch Drohnen lahmgelegt worden. Dort waren rund 140.000 Passagiere von gestrichenen oder umgeleiteten Flügen betroffen. (mho)