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Aus dem Silicon Valley: Steinmeier fordert Debatte über Zukunftstechnik

Chancen und Risiken digitaler Entwickungen will Bundespräsident Steinmeier diskutiert wissen. Im Silicon Valley traf er sich mit deutschen Start-up-Unternehmen.

Bundespräsident Steinmeier fordert Debatte über Zukunftstechnologien

(Bild: Bundesregierung/Steffen Kugler)

Zum Abschluss seines Besuchs in Kalifornien hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine Debatte über die technischen Möglichkeiten der Zukunft und ihre Konsequenzen für die Gesellschaft gefordert. Steinmeier sagte am Mittwoch in San Francisco: "Es kann nicht sein, dass ein Teil der Gesellschaft die Chancen und Möglichkeiten der Technik erörtert und ein anderer Teil sich um das Reparaturgeschäft kümmert." Diese Diskussion müsse mit mehr Intensität und Substanz auch in Deutschland geführt werden.

Mit einem Besuch bei deutschen Start-up-Unternehmen im Silicon Valley beendete der Bundespräsident seine dreitägige Kalifornien-Reise. Am Mittwochabend flog er nach Berlin zurück. Die Chancen und Risiken der digitalen Revolution standen im Mittelpunkt seiner Gespräche in San Francisco.

Zuvor hatte Steinmeier in Los Angeles das Thomas-Mann-Haus eröffnet. Die ehemalige Villa des Schriftstellers soll zu einer transatlantischen Begegnungsstätte werden. Die Bundesregierung hatte das Haus gekauft, um es vor dem Abriss zu bewahren.

Ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump gab es während des Besuchs nicht. Dennoch waren die Verwerfungen im transatlantischen Verhältnis immer wieder Thema der Gespräche. Steinmeier war darum bemüht, die Spannungen nicht weiter anzuheizen. (dpa) / (olb)

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