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Bundesregierung: Sicherheitsbedenken bremsen Smartphone-Wachstum

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Mangelndes Vertrauen in die Sicherheit von Smartphones hält viele Verbraucher in Deutschland davon ab, iPhones, Androiden und Co. zu nutzen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die am Mittwoch von Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) zusammen mit der Arbeitsgruppe "Mobile Sicherheit" des Nationalen IT-Gipfels vorgestellt werden soll. Der Studie zufolge halten 86 Prozent der Befragten Sicherheit und Datenschutz bei Smartphones für wichtig bis sehr wichtig. 45 Prozent sagen, die Sicherheit sei ein wesentliches Kaufkriterium.

Über ein Drittel der Smartphone-Verweigerer nennen fehlendes Vertrauen als Grund für die Nichtnutzung. 80 Prozent der Befragten geben an, auf bestimmte Anwendungen zu verzichten, um sich vor Gefahren wie dem Diebstahl von Geld und Zugangsdaten über manipulierte Apps zu schützen. Die Nutzer von Smartphones haben ein großes Interesse zu erfahren, wie sich eine Anwendung auf dem Gerät in Sachen Datenschutz verhält: So wollen 87 Prozent der Befragten vor der Installation einer App wissen, auf welche konkreten Daten die Anbieter sowie Dritte zugreifen.

Fast jeder Dritte Bundesbürger ist inzwischen im Besitz eines Smartphones. Nach Zahlen des Bitkom wurden im Jahr 2011 allein in Deutschland 11,8 Millionen Smartphones verkauft, ein Plus von 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Inzwischen nutzt laut einer Allensbach-Umfrage fast jeder dritte Deutsche im Alter von 14 bis 69 Jahren das Internet über ein mobiles Gerät. Unter Jugendlichen beträgt der Anteil mobiler Surfer inzwischen 40 Prozent. (ssu)