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Bundesverband Freie Berufe: Daten bei Digitalisierung besser schützen

Für die Freien Berufe ist der Schutz der Daten von Patienten, Mandanten, Klienten und Kunden wichtiger als schnelleres Internet.

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(Bild: dpa)

Der Bundesverband der Freien Berufe hat sich im Zuge des digitalen Wandels für einen besseren Datenschutz ausgesprochen. "Die Politik ist gefordert, bei künftigen Gesetzesinitiativen darauf zu achten, insbesondere persönliche sensible Daten ausreichend zu schützen", sagte Verbandspräsident Wolfgang Ewer auf dpa-Anfrage. Für die Freien Berufe sei der Schutz der Daten von Patienten, Mandanten, Klienten und Kunden wichtiger als schnelleres Internet.

"Und der Wunsch, Daten noch besser schützen zu können, ist besonders ausgeprägt", sagte Ewer vor der 70-Jahr-Feier des Verbands am Mittwoch. Der Datenschutz sei ein entscheidender Schlüsselfaktor, um die Potenziale der Digitalisierung in den freiberuflichen Feldern zu heben.

In einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Verbands unter rund 2000 Freiberuflern gaben mehr als 80 Prozent der Befragten an, dass sich die Digitalisierung bis zum Jahr 2025 stark (47 Prozent) oder sogar sehr stark (38,7 Prozent) auf ihre Tätigkeit auswirkt. Nur rund ein Achtel (12,8 Prozent) sieht kaum Einflüsse. Knapp 41 Prozent der Befragten befürchten, Daten nicht ausreichend schützen zu können und wünschen sich dazu noch mehr und bessere Möglichkeiten.

Auf die Frage, was wichtiger sei, gaben knapp zwei Drittel (61,3 Prozent) an, ihre Priorität liege auf mehr Tools, um den Datenschutz sicherzustellen. Für gut jeden Dritten (38,7 Prozent) ist eine schnellere und leistungsfähigere Internetverbindung wichtiger. (anw)