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Dell Latitude 7400 2-in-1: Business-Notebook mit Anwesenheitssensor

Dells neues Latitude 7400 2-in-1 ergänzt Windows-Hello-Authentifizierung mit einem Anwesenheitssensor.

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Business-Notebook mit Anwesenheitssensor

Dells hybrides Business-Notebook Latitude 7400 2-in-1

(Bild: Dell)

Dank Windows Hello kann man sich rasend schnell in Windows 10 einloggen: Die IR-Kameras in Notebooks erkennen einen zum Rechner zurückkehrenden Nutzer schneller als dass dieser seine Hände auf die Tastatur legen kann. Dell geht mit dem neuen 14-Zoll-Business-Notebook Latitude 7400 2-in-1 nun auch den bislang nicht abgedeckten umgekehrten Weg an: Ein im Bildschirmrahmen integrierter Anwesenheitssensor mit dem etwas irreführenden Namen ExpressSign-In erkennt, wenn der Nutzer das Gerät verlässt, und sperrt den Bildschirm umgehend.

Dies musste man bislang selbst erledigen, damit keine fremden Finger und Augen Zugriff bekamen. Zusätzlich zur IR-Kamera stehen weitere Authentifizierungsmöglichkeiten wie Fingerabdruckleser im Einschalter und Smartcard-Leser (Einschub und kontaktlos) zur Wahl, um allen erdenklichen Firmenvorgaben gerecht zu werden.

Im neuen Latitude 7400 2-in-1 arbeiten Vierkernprozessoren der achten Core-i-Generation (Whiskey-Lake-U), denen bis zu 16 GByte aufgelöteter LPDDR3-Speicher zur Seite stehen. SSDs stehen vorerst mit bis zu 1 TByte Speicherplatz zur Verfügung; später im Jahr wird auch ein 2-TByte-Modell folgen. Zwei USB-A-Buchsen liefern USB-3.0-Geschwindigkeit, während zwei Typ-C-Buchsen außer USB 3.1 Gen2 (SuperSpeedPlus, 10 GBit/s) auch Thunderbolt sprechen und DisplayPort-Signale liefern. Der matte Full-HD-Touchscreen – andere Auflösungen sind nicht vorgesehen – soll eine Maximalhelligkeit von 300 cd/m2 erreichen und nimmt wahlweise Eingaben über den optionalen Dell Active Pen entgegen. Dank 360-Grad-Scharnieren kann man das Notebook in mehreren Aufstellpositionen nutzen.

Ebenfalls optional ist ein integriertes LTE-Modem. Zudem stehen Akkus verschiedener Kapazitäten im Datenblatt, die sich hinsichtlich Kapazität, Lebensdauer und Schnellladefähigkeit unterscheiden. Das ab März erhältliche Notebook wiegt je nach Ausstattung ab eineinhalb Kilogramm und wird mit eine 65- oder 90-Watt-Netzteil ausgeliefert. Deutsche Preise lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor, werden aber sicherlich vierstellig ausfallen: In den USA geht es bei 1600 US-Dollar los.

Im Zubehörprogramm tauchen sowohl die bekannten Docks WD15 (USB-C) und TB16 (Thunderbolt) auf als auch die neuen Modelle WD19 (USB-C) und WD19TB (Thunderbolt), die ab April 2019 lieferbar sein sollen. (mue)