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CAA und IBM vereinbaren Telematik-Partnerschaft

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Der US-Computerkonzern IBM und die am Neuen Markt notierte CAA AG haben eine strategische Partnerschaft zur Entwicklung mobiler Service-Leistungen geschlossen. Mit der Bündelung ihrer Expertise wollen beide Partner nach eigenen Angaben auf dem Markt für automobile Telematik-Lösungen in Zukunft "eine wichtige Rolle spielen".

IBMs Spektrum in diesem Bereich umfasst Hard- und Softwarekomponenten, wie zum Beispiel die WebSphere Everyplace Suite, mit der unterschiedliche Infrastruktur-Komponenten vereint werden können, das hauseigene GPS oder die Spracherkennungssoftware ViaVoice. CAA ist auf die Entwicklung integrierter Fahrerinformations- und Kommunikationssysteme spezialisiert. Künftig sollen gemeinsam Client/Server-basierte Telematik- und Multimedialösungen für die Automobilindustrie entwickelt werden.

Auf der CeBIT präsentieren beide unter dem Motto "e-business: future is ready" bereits das erste gemeinsame Projekt: Einen Porsche Boxter, der über ein mobiles Service-Portal dem Fahrer unterwegs standortbezogene und personalisierte Informationen zur Verfügung stellt. CAA steuert dazu die CarPC-Plattform bei, IBM die Infrastruktur.

Der Markt für Telematik-Lösungen wird nach Meinung von Analysten bis 2010 auf über 13 Milliarden US-Dollar anwachsen. CAA geht davon aus, dass durch die Zusammenarbeit mit IBM bis zum Jahr 2003 Umsätze von über 35 Millionen Mark in diesem Bereich möglich sind. Für Hans-Peter Schmidt, Vorstandsvorsitzender der CAA, bedeutet die Zusammenarbeit mit IBM "ein Meilenstein" bei der Umsetzung der eigenen Mobile-Services-Strategie. (pmz)