CAST-Forum: Experten diskutieren biometrische Grenzkontrollen

Hatte sich der Biometrie-Workshop des Darmstädter CAST-Forums in der Vergangenheit vorrangig mit der Technik einzelner biometrischer Lösungen beschäftigt, steht diesmal die Interoperabilität der Verfahren im Vordergrund.

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Auf dem alljährlich stattfindenden Biometrie-Workshop des CAST-Forums steht der Nutzen der Biometrie für die Grenzkontrolle im Mittelpunkt der Debatten. Den Hintergrund der Tagung bildet die noch für 2008 geplante Verbesserung des Schengener Informationssystems, das um die Speicherung und Nutzung von Biometriedaten erweitert werden soll.

Hatte sich der Biometrie-Workshop des Darmstädter CAST-Forums in der Vergangenheit mit der Technik einzelner biometrischer Lösungen von der Gesichtserkennung bis zur Venenanalyse beschäftigt, steht diesmal die Interoperabilität der Verfahren im Vordergrund. So diskutieren die Experten die Auswirkungen, wenn biometrische Informationen aus elektronischen Reisepässe an Europas Grenzen ausgelesen werden. Bisher geschieht dies nur punktuell.

Eine automatische Grenzkontrolle mit normalen e-Pässen, die eine schnelle Abfertigung von Reisenden garantieren soll, ist beispielsweise bereits an einem Flughafen in Portugal in Betrieb. Außer der biometrischen Grenzkontrolle und der Funktionsweise von e-Pässen und e-Visa stehen auch das Identitätsmanagement und die Nutzung von Personalausweisen respektive Bürgerkarten durch Wahlmaschinen auf dem Programm des Biometrie-Workshops. (Detlef Borchers) / (pmz)