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CDU/CSU: "Rot-Grün phisht im Trüben"

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Auch zur Phishing-Attacke auf Kunden der Deutschen Bank von Anfang Mai hat die Internet-Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Martina Krogmann, eine Forderung parat: Diese Form des Betrugsversuchs per E-Mail solle "endlich bekämpft" werden, schreibt sie auf ihrer Website. Vor kurzem hatte sich Krogmann bereits zur Spam-Welle zu Wort gemeldet, die durch Sober-Varianten ausgelöst worden war.

Phishing-Mails seien hierzulande als Vorbereitungshandlung für einen Computer-Betrug immer noch nicht strafbar, hat Krogmann festgestellt. Erst wenn die entwendeten Daten missbraucht werden, könnten die Strafverfolger aktiv werden. "Rot-Grün handelt also erst, wenn das Bankkonto bereits geplündert ist -- also wie so oft, viel zu spät!", formuliert Krogmann ganz wahlkampfkompatibel. "Rot-Grün bleibt tatenlos und 'phisht' weiter im Trüben."

Seit Monaten fordere die CDU/CSU-Bundestagsfraktion, dass bereits die Phishing-Attacke selbst unter Strafe gestellt wird. Polizei und Staatsanwaltschaft sollen so früh wie möglich eingreifen können, bevor dem Verbraucher hohe Schäden entstehen. Die Unternehmen, in deren Namen die Betrüger auftreten, würden oft einen großen Image-Schaden erleiden. (anw)