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CDU setzt sich für "Schule 2.0" ein

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Unter dem Stichwort "Schule 2.0" will die CDU alle Schulen mit moderner Computertechnik und Internetanschlüssen ausrüsten. Das geht aus dem Entwurf für das Programm der Partei für die kommende Bundestagswahl hervor, das der Rheinischen Post nach eigenen Angaben vorliegt. So soll es Tablet-Computer für alle Schüler geben, die Lehrbücher ergänzen und Lerninhalte digital zugänglich machen sollen.

Kinder sollten bereits in der Schule einen "verantwortungsvollen Umgang" mit neuen Medien lernen. Digitale Bildung soll auch Bestandteil der Lehrerausbildung werden, heißt es in dem Bericht. Ab 2014 sollen 500 Millionen Euro mehr für die Ausbildung ausgegeben werden. Da die Schulpolitik Ländersache ist, wolle die CDU im Falle eines Wahlsiegs neue Verhandlungen aufnehmen.

Die KIM-Studie 2012 (Kinder + Medien, Computer + Internet) hatte ergeben, dass 22 Prozent unter den 6- bis 7-Jährigen und bis hin zu 61 Prozent unter den 12- bis 13-Jährigen in der Schule einen Computer nutzen. Nach Fächern gestaffelt saßen 77 Prozent in der Schule für ihr Schulfach Informatik oder für allgemeinen Computerunterricht am Computer. Es folgen Deutsch mit 42 Prozent, Mathematik mit 38 Prozent, Sprachen mit 28 Prozent, Erdkunde mit 11 und Sachkunde mit 10 Prozent. (anw)

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