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CDU- und SPD-Politiker wollen Elektroautos besser fördern

Der Verkauf von Elektroautos kommt in Deutschland nicht wie gewünscht voran. Das wollen Politiker der großen Koalition nun ändern.

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(Bild: heise Autos)

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Eine Million Elektroautos sollen bis 2020 auf deutschen Straßen rollen. Bisher sind aber nur 126.000 Hybrid und reine Elektro-Autos in Deutschland zugelassen. Um die Verkäufe anzuschieben, treten 14 Bundestagsabgeordnete von CDU/CSU und der SPD in einem Brief an Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble für eine Sonderabschreibung für Elektroautos ein. Das berichtet das Handelsblatt.

"Es muss endlich etwas passieren", zitiert die Zeitung den Beauftragten der CDU/CSU-Fraktion für Elektromobilität, Steffen Bilger, der den Brief mitverfasst hat. Die Sonderabschreibung für einen neu gekauften E-Wagen solle im ersten Jahr 50 Prozent betragen. Dabei geht es auch darum, dass die Autohersteller mit ihren Produkten den CO2-Ausstoß absenken. 2020 dürfe dieser noch 75 Prozent des heutigen Standes betragen.

Mit Schäuble werde bereits verhandelt, heißt es weiter in dem Bericht. Das Finanzministerium lehne eine Kaufprämie ab, aber für elektrisch betriebene Autoflotten von Unternehmen solle steuerlich etwas getan werden. Damit würde die Bundesregierung Vorschläge des Beratungsgremiums Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) aufgreifen. Sie veranstaltet Mitte dieses Monats einen Kongress. Es wird damit gerechnet, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel dort weitere Vorschläge der NPE aufgreift.

Elektroautos in Deutschland (61 Bilder)

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(anw)