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CES 2009: Die Show in Las Vegas will der Krise trotzen

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Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas will sich die Unterhaltungselektronik-Branche gegen die weltweite Wirtschaftskrise stemmen. Eröffnet wird die CES, eine der größten Branchenmessen, an diesem Donnerstag (8. Januar). Bis zum Sonntag zeigen führende Hersteller in der Wüstenstadt ihre Neuheiten. Zu den Highlights werden dieses Jahr erneut Entwicklungen für das mobile Internet und neuartige Modelle der populären Netbooks zählen, außerdem Flachbildfernseher, Navigationsgeräte, neue Abspielgeräte für das DVD-Nachfolgeformat Blu-ray und Computerspiele.

Mit neu dazugewonnenen Ausstellern auch aus verwandten Branchen soll Stärke gezeigt werden. "Das Momentum der diesjährigen CES ist sehr wichtig", sagte Gary Shapiro, Präsident und Geschäftsführer des amerikanischen Branchenverbands CEA. "Bei der aktuellen Wirtschaftslage ist unserer Industrie die Wichtigkeit der CES, um Geschäfte anzubahnen, mehr als je bewusst."

Insgesamt 300 Unternehmen hat die Messe nach Angaben der Consumer Electronics Association (CEA), diesmal als Aussteller dazu gewinnen können. Zu den Großen gehören dabei unter anderem der Computer-Spiele-Verlag Electronics Arts, der Spielehersteller Mattel sowie der chinesische Telekom-Ausrüster Huawei und der koreanische Autobauer Hyundai Kia.

Auf einer Nettofläche von 160.000 Quadratmetern werden insgesamt 2700 Aussteller erwartet, die ihre Neuheiten aus 30 Produkt-Kategorien vorstellen. Damit dürfte sich die Messe erfolgreich gegen den allgemeinen Schrumpfungsprozess bei großen internationalen Messen behauptet haben. "In schwierigen Wirtschaftslagen eine Messe wie die CES zu besuchen, hat sich schon in früheren Zeiten ausgezahlt", sagte Shapiro.

Ob die Messe einen Rückgang der Besucherzahl verzeichnen wird – vergangenes Jahr zählten die Veranstalter rund 140 000 Fachbesucher –, bleibt offen. Zuletzt hatte es Berichte gegeben, dass die Hotels in Las Vegas aufgrund eines befürchteten Rückgangs ihre Zimmer bereits zu Schleuderpreisen offerierten. Nach Angaben der CEA sind die teilweise gesunkenen Zimmer-Preise allerdings dem intensiven Engagement des Branchenverbands geschuldet.

Bereits am Mittwochabend (Ortszeit) wird Steve Ballmer, Chef des weltgrößten Softwareherstellers Microsoft, erstmals nach dem Rückzug von Unternehmens-Gründer Bill Gates, die Eröffnungsrede halten. Zu den Hauptrednern zählen auch erneut Howard Stringer, Chef des japanischen Elektronikkonzerns Sony, Cisco-Chef John Chambers und der Vorstandsvorsitzende des weltgrößten Chipherstellers Intel, Craig Barrett. (dpa)/ (dpa) / (axv)

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