Menü

CES 2016: Giroptic 360cam, die Rundum-Kamera in der Lampenfassung

Auf Aufnahme drücken und in 360-Grad-Pracht filmen: Die 360cam von Giroptic vereinfacht die Rundum-Filmerei ungemein. Mit Zubehör passt das 500-Euro-Gerät auch in die Lampenfassung und beherrscht 360-Grad-Livestreaming.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 6 Beiträge

Die 360cam lässt sich mit einem optionalen Adapter auch in eine Lampenfassung schrauben.

(Bild: heise online / jkj)

Von

So langsam werden die 360-Grad-Kameras für Jedermann eine realistische Option – bislang war die Rundum-FIlmerei eher was für Profis mit selbstgebauten Kamera-Aufbauten. Zu den interessantesten Newcomern gehört das französisch-amerikanische Startup Giroptic mit seiner 360cam. Das lediglich 180 Gramm schwere Gerät filmt mit drei 185-Grad-Ultraweitwinkel-Objektiven und schafft damit einen Aufnahmewinkel von 360 × 300 Grad.

Auf der CES konnten wir ein mit der 360cam aufgenommenes Video auf einer GearVR-Virtual-Reality-Brille begutachten: Das etwas unscharfe Video kann sich nicht ganz mit Profiproduktionen messen, wirkte aber auf den ersten Blick mindestens ebenso gut wie Aufnahmen der Ricoh Theta S. Besonders schade beim Ansehen mit einer VR-Brille: Es fehlt die dritte Dimension, die Aufnahmen sind lediglich monoskopisch.

Die optionalen Module schraubt man einfach statt des mitgelieferten Akku-Moduls an die Kamera.

(Bild: heise online / jkj)

Das aus einer Magnesiumlegierung und Gummi bestehende Gehäuse ist laut Hersteller wassergeschützt ("IPX8"). Außerdem sind GPS-Empfänger sowie Gyroskop und Beschleunigungssensor eingebaut. Drei Mikrofone sorgen für räumlichen Ton. Videos werden in 2K-Auflösung aufgezeichnet, Fotos in 4K.

Während bereits das für 500 Dollar angebotene Grundgerät seine aufgenommenen Videos und Fotos über WLAN versenden kann, gibt es für stabileres Live-Streaming auch noch einen optionalen Ethernet-Adapter. Der Power-over-Ethernet-kompatible Adapter soll 280 Dollar kosten. Für 80 Dollar gibt es obendrein einen Lampenfassungs-Adapter – der Hersteller empfiehlt diesen zum Beispiel für 360-Grad-Raumüberwachung.

Die mit über 1,4 Millionen US-Dollar erfolgreich über Kickstarter finanzierte Kamera soll nach einigen Verzögerungen in den nächsten Wochen verfügbar sein. (jkj)