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CES 2016: Intels Mini-PC Compute Stick jetzt mit Core m oder neuem Atom

Intel erweitert die Palette winziger HDMI-Sticks mit x86-Technik für Windows 10 oder Linux: Von den Compute Sticks kommen Varianten mit Atom x5-Z8300, Core m5 und Core m3, alle endlich auch mit USB 3.0.

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Intels Compute Stick mit Core m5-6Y57 vPro oder Core m3-6Y30

Intels Compute Stick mit Core m5-6Y57 vPro oder Core m3-6Y30 hat unter anderem einen USB-3.0-Anschluss, zwei weitere sitzen am Netzteil.

(Bild: Intel)

Winzig, sparsam, lahm: So könnte man Intels ersten Compute Stick mit dem Tablet-Prozessor Atom Z3735F beschreiben. Nun kommen neue Compute Sticks, die deutlich mehr Rechenleistung versprechen, die stärkste mit dem Core m5, 4 GByte RAM und 64 GByte Flash-Speicher. Der Core m5-6Y57 vPro schafft bei guter Kühlung – ein angeblich leiser Lüfter ist eingebaut – im Turbo bis zu 2,8 GHz.

Damit dürfte sich dieser neue Compute Stick deutlich schneller anfühlen als die 2015 vorgestellte Version mit Atom Z3735F und Windows 8 beziehungsweise 10 und erst recht viel schneller als die abgespeckte Linux-Version für unter 100 US-Dollar, die aber auch nur 1 GByte RAM besitzt.

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Beschleunigt hat Intel bei den Compute Sticks auch die USB-Ports, nämlich auf USB-3.0-Geschwindigkeit. Es gibt zwar noch keine Typ-C-Buchse, aber eine Typ-A-Buchse im Stick selbst und zwei weitere im Netzteil. Diese sind anscheinend über das Netzteilkabel mit dem USB-Controller im Compute Stick beziehungsweise im Prozessor-SoC verbunden.

Bei Intels Compute Sticks mit Core m sitzen zwei zusätzliche USB-Ports im Netzteil.

(Bild: Intel)

Außer dem Compute Stick mit Core m5 (STK2MV64CC) kommen auch zwei Versionen mit Core m3-6Y30, nämlich mit (STK2M3W64CC) oder ohne (STK2M364CC) vorinstalliertes Windows 10. Die Core-m-Versionen des Compute Stick sollen UHD- beziehungsweise 4K-Auflösungen anzeigen.

Die 4 GByte RAM verteilen sich bei allen Core-m-Compute-Sticks auf zwei Speicherkanäle. Der Flash-Speicher mit jeweils 64 GByte ist als eMMC-Modul aufgelötet, leider nicht als schnellere PCIe-x1-SSD oder als UFS-2.0-Modul. Erweitern lässt sich der Massenspeicher mit einer MicroSD-Karte, der Reader unterstützt auch UHS-1 (SDXC).

Intel hat noch keine Preise für die Core-m-Sticks genannt, laut Preisliste kostet aber alleine schon ein Core m5-6Y57 oder Core m3-6Y30 über 280 US-Dollar. Vom Preis her näher bei den bisherigen Compute Sticks dürften die neue Version STK1A32SC liegen, die es als STK1AW32SC auch mit vorinstalliertem Windows 10 gibt. Viel schneller als der alte Atom Z3735F wird der Atom x5-Z8300 aber nicht rechnen, doch sein eingebauter Grafikkern decodiert anders als der Vorgänger auch HEVC-Videos. Mehr als 1920 × 1200 Pixel steuert der HDMI-1.4b-Ausgang aber nicht an.

Weiterhin sind auch bloß magere 2 GByte RAM eingelötet sowie 32 GByte eMMC-Flash. Bei den neuen Atom-Sticks ist jeweils nur ein USB-3.0-Port vorhanden, aber außerdem noch je ein USB-2.0-Port. (ciw)

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