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CES 2016: Lego-Roboter für die Grundschule

Mit WeDo 2.0 will Lego Education Grundschulklassen zu wissenschaftlichen Projekten animieren und ihnen ermöglichen, eigene Roboter zu bauen und zu programmieren.

WeDo 2.0

Für Kinder der zweiten bis vierten Klasse ist WeDo 2.0 gedacht

(Bild: Lego Education)

Lego will jungen Schulkindern den Bau eigener Forschungsroboter nahebringen. Dafür hat das Unternehmen nun auf der CES in Las Vegas ein Baukasten-Set WeDo 2.0 vorgestellt. WeDo 2.0 soll allerdings nicht im Einzelhandel vertrieben werden, sondern wendet sich an Schulklassen. Herausgeber ist Lego Education, das als eigenständiges Unternehmen innerhalb der Lego-Gruppe firmiert.

WeDo 2.0 soll im Sachkundeunterricht das Experimentieren und Erforschen fördern und enthält Lehrmaterialien für bis zu 40 Unterrichtsstunden. Wie schon das Vorgänger-Produkt kombiniert es Standard-Lego-Bausteine, Motoren, Sensoren und eine kindgerechte Programmierumgebung, die auf Tablets (Android oder iOS) oder PCs (Windows oder Mac) läuft; für die zweite Hälfte des Jahres ist eine Version für Chromebooks geplant.

Zielgruppe sind Kinder in der zweiten bis vierten Klasse, also etwa ab sieben Jahren. Diese können mit den Sets paarweise Projekte umsetzen wie einen Suchroboter mit optischem Sensor, erdbebensichere Gebäude oder ein Transport- und Rettungsfahrzeug.

Lego Education hat das Projekt zusammen mit dem MIT entwickelt. Die technische Grundlage ähnelt den anspruchsvolleren Mindstorms-Robotern. Zentrale Komponente ist ein "Smarthub", der sich via Bluetooth vom Tablet oder PC aus ansteuern lässt und Töne ausgeben kann; dazu kommen ein Motor, Übersetzungsriemen sowie Bewegungs- und Neigungssensoren. Programmiert wird über eine Drag-und-Drop-Oberfläche. In Deutschland will Lego Education das bereits bestellbare Produkt ab 16. Februar auf der Didacta in Köln vorstellen. (Herbert Braun) / (anw)

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