CES 2016: MSI zeigt kompakten Gaming-Tower und All-in-One-PC mit GPU-Rucksack

Beim kompakten Gaming-PC Vortex hat sich MSI vom Mac Pro inspirieren lassen. Der 27-Zoll-All-in-One-PC 27XT hat einen Zusatzbehälter für Desktop-Grafikkarten an der Rückseite.

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MSI Gaming-PC Vortex

(Bild: c't / Florian Müssig)

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  • Florian Müssig

MSI hat auf der CES den kompakten Gaming-PC Vortex enthüllt, der ein Volumen von nur rund 6,5 Liter einnimmt. Sein Aufbau erinnert stark an Apples Mac Pro: Die Hauptplatine mit einem Vierkernprozessor aus Intels Skylake-Generation und die zwei Tochterplatinen mit jeweils einer Nvidia-GPU stecken hochkant in einer Röhre. Kalte Luft wird unten angesaugt; die warme Abluft wird oben aus dem Gehäuse geblasen.

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Anders als beim Apple-Vorbild hatte MSI aber durchaus im Blick, dass Gamer ihren PC gerne selbst zusammenstellen oder erweitern. So nimmt die Hauptplatine gesockelte Prozessoren auf und bietet vier RAM-Slots für SO-DIMMs; für Massenspeicher stehen zwei M.2-Schächte bereit. Sogar die GPUs – je nach Wunsch oder Bedarf gibt es einen SLI-Verbund aus zwei GeForce GTX 960M oder zwei GTX 980M – sollen sich später einmal austauschen lassen, weil sie auf MXM-Modulen sitzen.

Alle Buchsen des Vortex werden wie beim Mac Pro auf einem Anschlussfeld an der Rückseite zusammengefasst. Hier stehen zwei Typ-C-Buchsen mit Thunderbolt 3, DisplayPort 1.2 und USB 3.1 (Superspeed+, 10 GBit/s) bereit. Auch die vier zusätzlichen Typ-A-Buchsen sprechen USB 3.1. Zusätzlich gibt es HDMI- und Audio-Ausgänge sowie zwei Gigabit-Ports.

Die Zusatzbox an der Rückseite des All-in-One-PCs 27XT nimmt normale Desktop-Grafikkarten auf.

(Bild: c't / Florian Müssig)

Auch beim 27-Zoll-All-in-One-PC 27XT steht die Aufrüstbarkeit im Vordergrund. Weil klassische Desktop-Grafikkarten aber nicht in einen All-in-One-PC passen, hat MSI dem 27XT kurzerhand einen Zusatzbehälter angeflanscht: Der Rucksack nimmt beliebige Karten bis hinauf zu einer Titan X auf und bindet diese an die restliche Hardware an. Der 27-Zoll-Bildschirm zeigt Full-HD-Auflösung bei bis zu 144 Hz.

Preise für Vortex und 27XT will MSI erst kurz vor dem Verkaufsstart nennen, welcher bei beiden Geräten für die Jahresmitte anvisiert ist. (mue)