Menü

CES 2016: Oculus Rift kostet 699 Euro, Vorverkauf gestartet

699 Euro: So viel wird die Consumer-Version der Oculus Rift kosten. Hersteller Oculus VR hat den Kaufpreis bis zum Vorbestellungs-Start geheimgehalten. Die Brille kostet mehr als von vielen VR-Fans prognostiziert.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 306 Beiträge
Update
Von
Anzeige
Microsoft Xbox One Wired Controller for Windows, schwarz (PC/Xbox One) (7MN-00002)
Microsoft Xbox One Wired Controller for Windows, schwarz (PC/Xbox One) (7MN-00002) ab € 55,41

Mehr Infos

mehr anzeigen

Was war das für ein Rätselraten: Seit Erscheinen der ersten Oculus Rift wird über den Kaufpreis spekuliert. Heute, zum Start der Vorbestellungen, gibt es endlich (unangenehme) Gewissheit: Die Brille wird mit 699 Euro deutlich teurer als gedacht. Viele VR-Fans hatten mit einem ähnlichen Preis wie für die beiden Entwicklergeräte gerechnet – die haben nur halb so viel gekostet, für die Rift DK2 zahlten wir im Juli 2014 inklusive Versand und Zoll 360 Euro.

Ungewöhnlich für europäische Kunden: Der Europreis wurde nicht lediglich 1:1 an den Dollarpreis angepasst, sondern sogar noch erhöht: In den USA kostet die Oculus Rift ohne Steuern nur 599 Dollar (aktueller Kurs: 558 Euro). Und: Es werden auch noch Versandkosten fällig, für deutsche Kunden summiert sich der Preis damit auf 741 Euro – "42 Euro Versandkosten? Ich gehe davon aus, dass Palmer Luckey mir das Gerät persönlich vorbeibringt", so ein schlechtgelaunter Oculus-Fan.

Virtual-Reality-Brille Oculus Rift (10 Bilder)

Die Virtual-Reality-Brille Oculus Rift von hinten ...
(Bild: Oculus)

Zumindest gibt es ein wenig mehr fürs Geld als bei den Entwicklerbrillen: Oculus liefert ein Xbox-One-Gamepad mit, das sonst um die 50 Euro kosten würde. Außerdem werden die Vollversionen der VR-Spiele EVE:Valkyrie und Luckys Tale mitgeliefert. Und: Laut eines Oculus-Blogposts liegt wie bei der ersten Entwicklerversion wieder ein hochwertiger Kunststoff-Koffer im Karton.

Zusätzlich zum Xbox-Controller gehört ein Mini-Controller namens Oculus Remote zum Lieferumfang. Oculus sieht das Teil als Eingabegerät für VR-Anfänger und Nicht-Gamer vor. Die Remote ist nicht zu verwechseln mit Oculus Touch, den vielgelobten Hand-Controllern. Die werden nicht mitgeliefert, sondern sollen erst später in diesem Jahr kommen. Der Preis steht noch nicht fest – bestellt man die Oculus Rift, kann man sich aber schon für die Touch-Vorbestellung voranmelden.

Oculus VR verspricht für die Rift-Brille ausreichend Inhalte: Mehr als 20 Exklusiv-Spiele sollen in diesem Jahr kommen – und insgesamt 100 vollwertige Spiele und "Experiences".

Die Oculus Rift erfordert einen PC mit einer leistungsstarken Grafikkarte, so muss es mindestens eine AMD R9 290 oder eine Nvidia GTX 970 sein. Außerdem werden vier freie USB-Ports benötigt, drei davon nach USB-3.0-Standard. Oculus VR bietet ein Tool zur Kompatibilitätsprüfung des eigenen PCs an.

Oculus Touch (5 Bilder)

Oculus Touch Controller kommen als Paar, einer für jede Hand.

(jkj)