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CES 2016: Xeon-Mainboards für Desktop-PCs von Gigabyte

Gigabyte bringt Mainboards für Intels Skylake-Prozessoren, auf denen außer Core-i-, Pentium- oder Celeron-Prozessoren auch Xeons laufen – anders als auf den meisten anderen Boards mit LGA1151-Fassung.

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Gigabyte GA-X150M-Plus WS

Gigabyte GA-X150M-Plus WS mit Server-Chipsatz C232 für einen Xeon E3-1200 v5.

(Bild: Gigabyte)

Auf der CES hat Gigabyte das Mainboard GA-X150-PLUS WS und die Micro-ATX-Version GA-X150M-PLUS WS angekündigt, die für High-End-Desktop-PCs gedacht sind. Die beiden Boards unterscheiden sich von konkurrierenden Mainboards mit Z170-, H170- oder B150-Chipsatz vor allem darin, dass sie außer mit den Skylake-Versionen von Core i3/i5/i7, Pentium und Celeron auch mit Xeons der Serie E3-1200 v5 funktionieren. Letztere sind eigentlich für Server und Workstations gedacht und laufen nicht auf Z170-, H170- oder B150-Boards – anders als ihre Haswell- und Ivy-Bridge-Vorgänger (v3, v2).

GA-X150-PLUS WS und GA-X150M-PLUS besitzen anders als die meisten LGA1151-Boards aber auch keine Monitor-Anschlüss. Das kommt vielen PC-Bastlern, die einen Xeon einsetzen, entgegen, weil sie ohnehin eine PCIe-Grafikkarte einstecken wollen. Bei den meisten Xeon-Typen ist der integrierte Grafikprozessor deaktiviert und der von Gigabyte verwendete Chipsatz C232 unterstützt die Grafik-Ausgabe der CPU nicht.

Das Gigabyte GA-X150M-Plus WS besitzt keine Display-Anschlüsse: Viele Desktop-PC-Bastler, die Xeons einsetzen wollen, verwenden ohnehin Grafikkarten.

(Bild: Gigabyte)

Der C232 ist eng verwandt mit den anderen erwähnten Sunrise-Point-Chipsätzen, kooperiert anders als diese aber mit Xeons. Eigentlich würde er auch ECC-RAM unterstützen, also DDR4-Speicher mit zusätzlicher Kapazität für Error Correction Code. Doch Gigabyte gibt für die GA-X150-PLUS WS und GA-X150M-PLUS nur Non-ECC-Module frei.

Preise für die beiden C232-Mainboards hat Gigabyte noch nicht verraten.

(ciw)