CES: Belkin erweitert WeMo-Familie

Die auf der CES vorgestellten Komponenten des Smart-Home-Systems des Netzwerkausstatters setzen nun auf ZigBee.

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Belkin erweitert WeMo-Familie
Von
  • Sven Hansen

Belkin hat auf der CES eine ganze Reihe neuer WeMo-Produkte zur Heimautomation vorgestellt. Statt wie bisher auf WLAN setzt das Unternehmen nun auf den stromsparenden ZigBee-Standard zur Kommunikation. Herzstück ist der sogenannte WeMo Link, ein Gateway, das per WLAN eine Brücke zwischen dem Heimnetz und der ZigBee-Kommunikation der WeMo-Komponenten schlägt. Ein ähnliches Produkt liefert Osram mit seiner ZigBee-Bridge für das Lightify-System.

Der Infrarot-Bewegungssensor von WeMo soll einen Bereich von 9 Metern im 90-Grad-Winkel abdecken.

(Bild: Belkin Wemo)

Zu den vorgestellten Komponenten gehören Standards wie ein Tür- und Fensteröffnungs-Sensor oder der Infrarot-Bewegungssensor, der in Innenräumen einen Bereich von 9 Metern im 90-Grad-Winkel abdecken soll. Etwas raffinierter ist der Schlüsselbund-Sensor, über den der WeMo Link die An- oder Abwesenheit einzelner Familienmitglieder überwachen kann oder der WeMo-Sensoralarm, der bestehende Alarmsysteme mit lokaler Alarmierung ins Internet hievt. Der WeMo Water schließlich soll den Wasserverbrauch im Ganzen Haus anhand von Druckschwankungen im Leitungsnetz bestimmen können.

Der Tür- und Fensteröffnungs-Sensor arbeitet wie die übrigen vorgestellten Komponenten mit ZigBee.


Die WeMo-Sensoren sind batteriebetrieben und sollen mit einem Batteriesatz ein Jahr betriebsbereit sein. Zur Verfügbarkeit und Preis in Deutschland machte Belkin keine detaillierten Angaben. In den USA soll das Gros der Sensoren in der zweiten Jahreshälfte 2015 erhältlich sein. (sha)