CES: Intels Stick-PC wird spruchreif

Intels Compute Stick ist kaum größer als gängige HDMI-Streamig-Sticks wie ChromeCast oder Fire TV Stick, enthält aber einen fast vollwertigen PC.

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CES: Intels Stick-PC wird spruchreif
Von
  • Florian Müssig

Das Datenblatt des Compute Stick, den Intels Chef-Techniker Kirk Skaugen bereits im November enthüllte, erinnert mit Punkten wie Atom-Prozessor, WLAN, Bluetooth und SD-Kartenschacht zur Speichererweiterung stark an einen Tablet. Statt eines Displays gibt es allerdings einen HDMI-Stecker, mit dem jeder Monitor zum PC mutiert.

Intel wird den Compute-Stick in zwei Varianten veröffentlichen: für 150 US-Dollar mit 2 GByte Arbeitsspeicher, 32 GByte Flashspeicher und Windows 8.1 mit Bing oder für 90 US-Dollar mit 1 GByte Arbeitsspeicher, 8 GByte Flash und einem nicht näher spezfizierten Linux. Zwischenmodellen, etwa die bessere Hardware ohne Windows, erteilte Intel auf Nachfrage vorerst eine Abfuhr. Trotz der energieeffizienten Hardware kommt der Stick nicht ohne Lüfter aus – die kompakten Abmessungen fordern offensichtlich Tribut. Intel verspricht aber, dass dieser nahezu lautlos arbeitet.

In den USA soll der Compute Stick Ende März erscheinen. Er wird es auch nach Deutschland kommen und dann dort erhältlich sein, wo es auch den kompakten Mini-PC NUC gibt. (mue)