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Call of Duty BlackOps 4: Spieler sauer über Nicht-Treffer im Battle-Royale-Modus

Call-of-Duty-Spieler ärgern sich derzeit über nicht gezählte Treffer und Spielverzögerungen im Battle-Royale-Modus. Die Entwickler geloben nun Besserung.

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Call of Duty Black Ops 4: Spieler kritisieren Netzwerk-Performance

Call of Duty Black Ops 4

Seit der Veröffentlichung von Call of Duty Black Ops 4 häufen sich die Beschwerden von Spielern über die Netzwerk-Technik des Spiels. So werden beispielsweise eigentliche Treffer nicht gezählt oder Gegner erleiden weniger Schaden als sie sollten. Besonders ärgerlich ist dies im Battle-Royale-Modus "Blackout" – ein 100-Spieler-Modus, der mit dem Battle-Royale-Pionier Playerunknowns Battlegrounds konkurrieren soll.

Spieler bemängeln vor allem die geringe Tick-Rate, die bei 20 Hz liegen soll – das sorgt etwa für verzögerte Treffer. Liegt etwa die Bildrate des Spiels bei 60 fps, erhält man bei einer Tick-Rate von 20 Hz nur jedes dritte Bild neue Informationen vom Server – also nur alle 50 ms. In der Beta-Phase lag die Tick-Rate dabei noch bei 60 Hz, erst nach der Veröffentlichung der Vollversion hatten die Entwickler sie heruntergesetzt. Kommuniziert wurde dies jedoch nicht, sondern durch technisch versierte Spieler herausgefunden.

Entwickler bitten um Geduld

Aufgrund des hohen Drucks aus der Community haben sich die Entwickler von Call of Duty Black Ops 4 (Test) mittlerweile geäußert. Demnach habe man die Infrastruktur so konfiguriert, dass die Spielstabilität höchste Priorität vor allen anderen Faktoren habe. Die Entwickler weisen dabei darauf hin, dass sie es mit einer massiven Spielerzahl auf vielen globalen Servern zu tun haben. Mittlerweile konzentriere man sich auf die Feinabstimmung der Netzwerkleistung und beabsichtige, in den folgenden zwei Wochen die Netzwerk-Technik zu aktualisieren. Die Entwickler bitten die Spieler dabei um Geduld. Ob sie beabsichtigen, die Tick-Rate künftig zu erhöhen, blieb allerdings offen.

Call of Duty Black Ops 4 angespielt (5 Bilder)

Alles wie gehabt: Die normalen Multiplayer-Modi haben sich trotz Verzicht auf Auto-Heal kaum verändert. (Bild: heise online)

Derweil laufen dem Konkurrenzspiel Playerunknown's Battlegrounds die Spieler davon: So haben die Entwickler weder das Cheater-Problem noch die Netzwerk-Performance in den Griff bekommen; auch enthält das Spiel noch eine ganze Reihe an Fehlern. Genre-König Fortnite ist technisch hingegen wesentlich besser aufgestellt, ist allerdings grafisch verspielter und bietet ein weniger erwachsenes Gameplay.

Battle Royale ist ein vergleichsweise junges Genre und aus der Modding-Szene entstanden. Der Spieler landet wie seine zahlreichen Widersacher auf einer riesigen Karte, muss sich zunächst Waffen und Ausrüstungsgegenstände besorgen, seine Gegner aufspüren und eliminieren. Das Ziel ist es, der letzte Überlebende zu sein. Dabei spielen bis zu 100 Spieler gegeneinander. Mit der Zeit verringert sich außerdem die verfügbare Spielfläche, um die Konfrontation zwischen Spielern zu forcieren.

(Quelle: Call of Duty)

(mfi)

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