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Canonical: Ubuntu ist überall

GNU/Linux in Form von Ubuntu treibt nicht nur viele populäre Websites an, sondern auch Drohnen oder den BYU Mars Rover. Kurz vor der Einführung der nächsten Version 16.04 bilanziert Canonical die Instanzen auf virtuellen und realen Maschinen.

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Am 21. April soll die nächste Ubuntu-Version 16.04 mit Langzeitunterstützung (LTS) erscheinen. Eine der größeren Neuerungen wird die noch umstrittene Unterstützung für das Dateisystem ZFS sein. Die gespannte Erwartung will Canonical nun mit einer Bilanz bisheriger Installationen schüren. Dass darin einige 10 Millionen Ubuntu-Instanzen auftauchen, die so populäre Dienste wie Netflix, Snapchat oder Dropbox antreiben, überrascht kaum. Spannender sind die seltenen Anwendungsfälle: Canonical listet beispielsweise die ISS und den zurzeit weltschnellsten Supercomputer Tianhe-2.

Die weitaus meisten Ubuntu-Instanzen treiben Server für Social Media, Kaufhausketten und Cloud-Dienste. Doch auch in Drohnen oder auf der ISS kann man Ubuntu finden.

(Bild: Canonical )

Der Infografik zufolge (komplett per Klick) sollen allein 2015 rund 20 Millionen Instanzen online gegangen sein. Hat Microsoft das "Krebsgeschwür Linux" jahrelang vehement bekämpft, scheint die Strategie auch bezüglich Linux inzwischen Embrace , Extend, Extinguish zu heißen: Unter Windows 10 können nun auch eingefleischte Windows-User Linux-Anwendungen nutzen, ohne eine VM installieren oder ihre Platte für eine Parallelinstallation neu partitionieren zu müssen. Wer weiß, vielleicht finden sie ja Gefallen daran? (ea)