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Cap Gemini baut weltweit 2.700 Stellen ab

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Die französische Software- und Consulting-Gruppe Cap Gemini Ernst & Young kann die in diesem Jahr angestrebten Ziele nicht erreichen und baut weltweit 2.700 Arbeitsplätze ab. Nach einer Mitteilung des Unternehmens sind überwiegend Arbeitsplätze in den USA, Großbritannien und nordeuropäischen Ländern sowie im Telekommunikationsbereich betroffen.

In den vergangenen Wochen haben sich die geschäftlichen Aktivitäten deutlich verlangsamt, berichtete der Konzern; wichtige Projekt mussten entweder verschoben oder ganz gestrichen werden. Auch die Zusammenlegung von VEBA und VIAG in der E.ON Energie in Deutschland wirke sich aus, weil das Zusammengehen mit der VEBA-Gruppe damit aufgelöst werden müsse.

Die französische Gruppe, die zu den führenden Consulting-Unternehmen gehört, strebt im laufenden Jahr nur noch einen Umsatz von etwa 9 Milliarden Euro an; am Jahresanfang war das Unternehmen noch von 9,6 Milliarden Euro ausgegangen. Die Hälfte des Rückgangs gehe auf die Abschwächung des US-Geschäfts zurück. Besonders betroffen sei das Consulting-Geschäft für US-Finanzdienstleister sowie Hightech-Firmen in den USA und Nordeuropa. Auch der Telekommunikationssektor setze seinen Abschwung besonders in den Ländern fort, in denen er einen signifikanten Anteil zum Umsatz von Cap Gemini beitrage. (jk)