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Carl Zeiss gliedert Halbleitertechnik aus

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Der Elektronik- und Optik-Spezialist Carl Zeiss gliedert seine Sparte Halbleitertechnik in eine eigenständige Aktiengesellschaft aus. Das beschlossen am heutigen Dienstag der Stiftungskommissar der Carl-Zeiss-Stiftung und der Unternehmensrat. Termin für die Umwandlung ist der 1. Oktober.

Vorstandssprecher Dieter Kurz sagte, das Unternehmen wolle mit der Ausgliederung das eigene Halbleitergeschäft stärken und die Markt- und Wettbewerbsposition verbessern. Die Zeiss-Sparte produziert Optiken für Waferstepper zur Halbleiterherstellung, Inspektionssysteme zur Halbleiterprüfung und Laseroptiken.

Der Unternehmensbereich Halbleitertechnik beschäftigt heute in Oberkochen, Jena und Wetzlar mehr als 1.000 Mitarbeiter. Mit einem Umsatz von über 800 Millionen Mark im vergangenen Geschäftsjahr gehört die Sparte zu den erfolgreichsten von Carl Zeiss. Im vorangegangenen Jahr nahm der Unternehmensbereich 518 Millionen Mark ein. In diesem Geschäftsjahr will Zeiss die Milliarden-Marke überschreiten. Zurzeit baut das Unternehmen in Oberkochen die nach eigenen Angaben "weltweit modernste Fabrik für Halbleiteroptik". (hod)