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CeBIT: Messegesellschaft hält Neustart für gelungen

Zum Abschluss der CeBIT haben die Verantwortlichen die Messe 2014 als gelungenen Neustart bezeichnet. Es habe sich gelohnt, sich auf Fachbesucher zu konzentrieren, auch wenn die Besucherzahlen hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind.

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Es gab auch volle Hallen.

(Bild: CeBIT)

Auf der diesjährigen CeBIT sind konkrete IT-Investitionen im Rahmen von 25 Milliarden Euro angeschoben worden: So viel wie nie zuvor, hat die Messegesellschaft erklärt und damit die Zahl genannt, auf die sich alle ihrer Meinung nach konzentrieren sollten. Denn die Zahl der Besucher ist auf 210.000 zurückgegangen, nach 273.000 Im Vorjahr. Als Ziel hatte sich die Messegesellschaft 230.000 gesetzt: "Wir haben unser Ziel für die Gesamtbesucherzahl zu 90 Prozent erreicht", erklärte CeBIT-Chef Oliver Frese zum Abschluss. Wichtiger als diese Zahl sei auch, dass sich die Aussteller sehr zufrieden gezeigt hätten.

Entwicklung der Besucher- und Ausstellerzahlen seit 1986

Der Neustart der Messe jedenfalls mit der vollen Konzentration auf Fachbesucher sei gelungen. 92 Prozent der Besucher waren solche "IT-Professionals". Deshalb werde in den folgenden Jahren an dieser Ausrichtung festgehalten. Es gehe um Entscheider, "die Zeit der Shows ist vorbei", wie Bitkom-Chef Dieter Kempf es ausdrückte. Die ITK-Branche jedenfalls sei zufrieden mit dem neuen Verlauf und für die nächsten Jahre optimistisch. Das versicherte stellvertretend Jan Geldmacher, CEO von Vodafone Global Enterprises zum Abschluss der Messe.

Die Vertreter des Gastlands Großbritanniens bezeichneten die CeBIT als ein Riesenvergnügen und einen Riesenerfolg. Das "tolle Partnerland" war demnach mit 130 Unternehmen vertreten, die insgesamt zufrieden gewesen seien. Nicht nur sie waren Teil einer Messe, die deutlich internationaler gewesen sei als im Jahr zuvor. Aussteller aus 70 Ländern sind demnach auf Besucher aus 100 Ländern getroffen. Jeder vierte Besucher sei in diesem Jahr aus dem Ausland gewesen, 2013 waren das noch 16 Prozent.

Treffpunkt der Startups

(Bild: CeBIT)

Beherrschendes Thema der CeBIT 2014, die sich das Motto "Datability" gegeben hatte, war Big Data. Die Möglichkeiten der enormen Datenströme seien an zahlreichen Praxisbeispielen gezeigt worden. Außerdem werde die Informationstechnik für andere Industrien immer wichtiger. Ein Beispiel sei hier die Automobilindustrie, für die Volkswagen beispielhaft an der Eröffnungsfeier teilgenommen hatte. Auch Sicherheit sei immer wieder angesprochen worden, mit dem besonderen Renner Verschlüsselungs-Apps für Mobilgeräte. Edward Snowden habe für viel Verunsicherung geführt, erklärte Kempf. Verjüngt hätten die vielen Startups die Messe. Vor allem im Rahmen von Code_n hätten sie viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen und sollen auch künftig prominent vertreten sein. (mho)