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CeBIT: Messegesellschaft zeigt sich zufrieden

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Die weltgrößte Computermesse CeBIT hat in diesem Jahr wieder Besucher eingebüßt – aber ihre Qualität nach Überzeugung der Veranstalter verbessert. "Ich glaube, die CeBIT 2013 hat starke Wachstumsimpulse für unsere Branche gegeben. Vor allem die großen Unternehmen hätten wohl alle die Note 1 oder 1-Minus gegeben", sagte der Präsident des Branchenverbandes Bitkom, Dieter Kempf, am Samstag in Hannover zur vorläufigen Bilanz.

Rundgang der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel mit Polens Ministerpräsident Donald Tusk.

(Bild: CeBIT)

Auch der CeBIT-Vorstand des Ausrichters Deutsche Messe AG, Frank Pörschmann, sagte: "Die Bilanz, die wir jetzt schon ziehen können, ist sehr positiv." Das Ziel "Klasse statt Masse" sei erreicht worden. "Wenn wir heute Abend zählen werden, werden wir vermutlich auf 285.000 Besucher kommen", sagte Pörschmann. Nach 312.000 Gästen im Vorjahr wäre das ein Minus von rund 9 Prozent. Im Vergleich zum Jahr 2011 mit 339.000 Besuchern wären es sogar 16 Prozent weniger.

Pörschmann betonte aber, die Dichte an Managern mit Entscheidungsmacht habe ebenso zugenommen wie der Anteil der Fachbesucher. Nach Angaben der Messegesellschaft hat der Fachbesucher-Anteil bei 84 Prozent gelegen. Die CeBIT sei bei ihrem Vorhaben vorangekommen, zur Schnittstelle zwischen IT-Welt und klassischen Industrien wie Autobau, Energie oder Gesundheitswesen zu werden.

Beeindruckend sei für alle Beteiligten der Erfolg des diesjährigen Leitthemas Shareconomy gewesen, fügte der CeBIT-Chef hinzu. "Die CeBIT hat mit Shareconomy weit über die digitale Wirtschaft hinaus einen weltweit einzigartigen Diskussionsimpuls ausgelöst. Unternehmen aus allen Branchen haben das Potenzial erkannt, das in dem Teilen von Daten, Ressourcen, Gütern und Infrastruktur steckt."

Die Wohnung mit dem Tablet steuern: Smart-Home-Anwendungen waren an vielen Ständen zu sehen.

(Bild: CeBIT)

Ob Cloud, Social-Business oder Collaboration-Tools – zahlreiche Aussteller präsentierten in Hannover Lösungen, mit denen sich interne, aber auch externe Unternehmensprozesse noch effizienter und offener gestalten lassen. Andere wichtige Themen der Messe waren "Mobiles Leben und Apps" und Big Data. Mit dem im zweiten Jahr ausgetragenen Wettbewerb code_n erhielten auch wieder Startups eine große Bühne. 50 junge Unternhemen konnten sich und ihre Ideen zu grüner Technik in Halle 16 präsentieren.

Das diesjährige Partnerland Polen habe sich hochengagiert gezeigt. Pörschmann: "Polen hat die Messlatte für künftige Partnerländer hoch gelegt." Durch den Besuch des Premierministers und mehrerer Kabinettsmitglieder sowie die Beteiligung von mehr als 150 polnischen Unternehmen habe sich das Land von einer hochinnovativen Seite gezeigt. (jo)