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Chandrayaan-2: Indische Raumsonde schwenkt in Mondumlaufbahn ein

Nach einem Monat Flug ist die indische Raumsonde Chandrayaan-2 in einen Orbit um den Mond eingeschwenkt. Nun steht der schwierigste Teil der Mission bevor.

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So soll die Landung aussehen.

(Bild: ISRO)

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Vier Wochen nach ihrem Start ist die indische Raumsonde Chandrayaan-2 am Dienstagmorgen in die Mondumlaufbahn eingeschwenkt. Das Manöver habe um 9:02 Uhr Ortszeit (6:32 Uhr MESZ) begonnen und 29 Minuten gedauert, teilte die indische Raumfahrtbehörde ISRO mit. Der schwierigste Teil der Mission steht aber noch bevor: Am 7. September soll eine Landeeinheit mit einem Mondfahrzeug am Südpol des Erdtrabanten aufsetzen. Sollte das klappen, wäre Indien das vierte Land, dem eine weiche Landung auf dem Mond gelingt.

(Quelle: PIB India)

"Chandrayaan" bedeutet auf Sanskrit "Mondfahrzeug". Ziel der 142 Millionen US-Dollar (rund 126 Millionen Euro) teuren Mission ist es, die Oberfläche der Südpol-Region zu kartieren, den Boden zu analysieren und Wasser zu suchen. In der Region war Anfang 2019 schon die chinesische Sonde "Chang'e 4" gelandet. Eine israelische Sonde war dagegen im April nach einem technischen Fehler bei der Landung auf dem Erdtrabanten zerschellt.

Es ist die zweite Mission des südasiatischen Landes zum Mond. Die erste Mondsonde "Chandrayaan-1" war 2008 gestartet und hatte den Mond umkreist, ohne auf ihm zu landen.

Chandrayaan-2 (23 Bilder)

Die Trägerrakete GSLV Mk III vor dem Startabbruch
(Bild: ISRO)

(mho)