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Chemie-Nobelpreis für Kryo-Elektronenmikroskopie

Drei Wissenschaftler – darunter ein gebürtiger Deutscher – bekommen den diesjährigen Chemie-Nobelpreis für die Darstellung einzelner Biomoleküle.

Chemie-Nobelpreis für Kryo-Elektronenmikroskop

Darstellung des Zika-Viruses.

(Bild: The Royal Swedish Academy of Sciences)

Der Nobelpreis für Chemie geht dieses Jahr an den Schweizer Jacques Dubochet, den Briten Richard Henderson und den Deutsch-Amerikaner Joachim Frank für die Entwicklung des Kryo-Elektronenmikroskop für die hochaufgelöste Darstellung von Biomolekülen in Lösungen, gab die königlich schwedische Akademie der Wissenschaften bekannt. Die Wissenschaftler hätten die Biochemie in eine neue Ära überführt, indem sie es so einfach wie nie zuvor gemacht haben, Bilder von Biomolekülen anzufertigen.

Bei der Kryo-Elektronenmikroskopie wird aus vielen zweidimensionalen Projektionsbildern, die aus verschiedenen Richtungen aufgenommen werden, die dreidimensionale Struktur des untersuchten Objektes rekonstruiert. Die drei teilen sich den Preis von 9 Millionen schwedischen Kronen, umgerechnet gut 940.000 Euro. Der Preis wird am 10. Dezember in Stockholm überreicht.

Bereits vergebene Nobelpreise:

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