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Chillen, chatten, chargen: Smarte Parkbänke für Hamburg

EU-Copyright-Reform: die Modernisierung des Urheberrechts ist aus dem Blickfeld geraten

(Bild: metamorworks / shutterstock.com)

Schnöde Parkbank war gestern. Moderne Sitzgelegenheiten sorgen für Licht, dienen als Handy-Ladestation und bieten freies WLAN – betrieben durch Solarzellen.

Die FDP macht sich für die Anschaffung smarter Sitzbänke für öffentliche Plätze, Parks und Grünanlagen in Hamburg stark. Die sogenannten Smart Benches sollen nicht nur Sitzgelegenheit sein, sondern umweltfreundlich solarbetrieben auch als Beleuchtung, Handy-Ladestation und Hotspot für freies WLAN dienen. "Wir wollen den technologischen Fortschritt nutzen und den Alltag für die Bürgerinnen und Bürger smarter machen", sagte Kurt Duwe, Umweltexperte der Fraktion, der Deutschen Presse-Agentur.

Ein entsprechender Antrag [1] liegt der Bürgerschaft am kommenden Mittwoch vor. "In Anbetracht der beginnenden warmen Jahreszeit und der Tatsache, dass das Wetter in Hamburg in der Regel besser ist als sein Ruf, sollte auch die Freie und Hansestadt Hamburg ein Konzept zur Beschaffung moderner Smart Benches entwickeln", heißt es darin.

"Seit einiger Zeit bieten verschiedene Hersteller Bänke an, in deren Sitzflächen Solarzellen integriert sind", erklärte Duwe das Prinzip. "Die Energie wird in eingebauten Batterien gespeichert. Nachts können die Bänke mittels LED-Lampen zur umweltfreundlichen Beleuchtung von Plätzen und Wegen beitragen." Über USB-Anschlüsse sei es auch möglich, Smartphones oder Tablets zu laden. "Und nicht zuletzt kann die Solarenergie auch für eingebaute WLAN-Router genutzt werden, um freies Internet in unserer Stadt anzubieten."

In einigen deutschen Städten stehen schon smarte Bänke, etwa in Hannover und Umgebung. Geht es nach der FDP, bald auch in Hamburg. "Wir fordern vom Senat, bei der künftigen Beschaffung von Bänken auch Smart Benches in Betracht zu ziehen", sagte Duwe. Bei der Finanzierung könnten auch Sponsoren mit einbezogen werden.

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(Bild: metamorworks / shutterstock.com)

Das "Smart Home" schließt vor dem Regenguss vorsorglich die Fenster, fährt bei Sonne die Rollos runter und stellt kurz vor Feierabend die Heizung an. Es ist der wichtigste Anwendungsfalls für das "Internet der Dinge" (IoT) im privaten Umfeld.

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(bme [3])


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http://www.heise.de/-4425238

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/dokument/66714/sonnenbank_mal_anders_beschaffung_von_solarbaenken_smart_benches_fuer_hamburg.pdf
[2] https://www.heise.de/thema/Smart-Home
[3] mailto:bme@heise.de