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China legt Förderprogramm für Start-ups auf

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Nicht nur mit einer Kampagne gegen den Import von Software -- auch mit einem 122 Millionen Dollar schweren Förderprogramm will die chinesische Führung die heimische IT-Industrie unterstützen. Wie das Wall Street Journal berichtet, ist dieses Programm insbesondere auf die Starthilfe für junge Halbleiterfirmen ausgelegt. Das habe Li Kee, Direktor der staatlichen CCID Consultung, verlauten lassen.

Genau wie die heute bekannt gewordene Kampagne für die Nutzung einheimischer Software besteht die Absicht in dem Förderprogramm zu allererst darin, die chinesische IT-Wirtschaft für den Konkurrenzkampf mit den zahlreichen internationalen Großkonzernen fit zu machen, die in der Volksrepublik Werke betreiben. Die Einrichtung des Förderfonds wurde bekannt gegeben, nachdem die Regierung in Peking internationalem Druck nachgegeben hatte und sich bereit erklärte, Einfuhrzölle abzuschaffen. Zeitgleich zum Aussetzen der protektionistischen Maßnahme im April 2005 sollen die Fördermittel von diesem Moment an fließen.

Das US-Marktforschungsinstitut Gartner Dataquest hatte den Markt für Halbleiterprodukte im vergangenen Jahr kürzlich mit einem Volumen in Höhe von 28 Milliarden US-Dollar beziffert. (tol)

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