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Chinas und Südkoreas Vorgehen gegen Bitcoin lässt Kurse stürzen

Angesichts des hohen Energieverbrauchs gehen China und Südkorea verstärkt gegen Bitcoin-Mining vor. Die Regulierungsbemühungen der beiden asiatischen Staaten lassen den Kurs der digitalen Währung offenbar nun einbrechen.

Bitcoin

(Bild: dpa, Jens Kalaene)

Strenge Regulierungsbemühungen in den Krypto-Hochburgen China und Südkorea haben die Digitalwährung Bitcoin am Dienstag offenbar deutlich belastet. Auch andere Digitalwährungen wie Ether, Ripple – wofür es aber kein Mining gibt – und Litecoin gerieten nach den Berichten über ein Schürfverbot in China und ein mögliches Handelsverbot in Südkorea unter Druck.

Auf der Handelsplattform Bitstamp kostete ein Bitcoin rund 11.800 US-Dollar, nachdem er einige Stunden zuvor noch mit knapp 14.000 US-Dollar gehandelt wurde. In kürzester Zeit hatte die Kryptowährung um mehr 16 Prozent nachgegeben. Der Kurs der derzeit zweitwichtigsten Kryptowährung Ether verlor etwa 20 Prozent. Ripple und Litecoin sackten um knapp 20 Prozent beziehungsweise bis zu 28 Prozent ab.

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Kryptowährungen haben in Asien eine große Fangemeinde, weshalb die Kurse auf Nachrichten aus dieser Region besonders sensibel reagieren. So hat Chinas politische Führung eine Sperre für Bitcoin-Schürfer angeordnet. Diese stellen hohe Rechnerleistungen bereit, um als Entlohnung die begehrte Digitalwährung zu erhalten. Grund für diesen Schritt sei offenbar die Sorge vor einer Beeinträchtigung der Stromversorgung gewesen – das Erzeugen von Bitcoin ist extrem energieintensiv. China gilt als Heimat für große, professionelle Bitcoin-Miner.

Gleichzeitig will auch die südkoreanische Regierung gegen Kryptowährungen vorgehen. So werde derzeit ein Gesetzesentwurf vorbereitet, der den Börsenhandel mit Bitcoin und Co. untersagt, teilte der Justizminister Park Sang-Ki mit. Bereits im Dezember hieß es, dass der Handel künftig nur noch auf bestimmten Plätzen möglich sein soll. Daraus entstandene Kapitalerträge sollen zudem besteuert werden, um die Spekulation zu begrenzen.

[Update 16.01.2018 – 15:00 Uhr] Für Ripple ist kein Mining vorgesehen. Das wurde nachgetragen. (mit Material der dpa) / (olb)

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