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Chinesische Elektroautos entwickeln sich zum Exportschlager

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Kommt einem irgendwie bekannt vor: Das E-Car-Modell XFD600ZK von Shandong Baoya Vehicle

Während US-Autokonzerne wie General Motors oder Ford noch an der Entwicklung einer eigenen Elektrofahrzeug-Strategie arbeiten und das kalifornische Unternehmen Tesla Motors seit seiner Gründung im Jahr 2003 gerade einmal 200 Exemplare des 109.000 Dollar teuren Sportflitzers "Roadster" ausgeliefert hat, exportieren chinesische Produzenten von Elektroautos bereits tausendfach in die Vereinigten Staaten: Einem Bericht der Tageszeitung People's Daily zufolge sind allein beim Hersteller Baoya Vehicle in den ersten acht Wochen des Jahres 2009 rund 4800 Fahrzeugbestellungen eingegangen.

Die Export-Fahrzeuge von Baoya, die äußerlich teilweise verblüffende Ähnlichkeiten mit bekannten Modellen aus Europa und Asien aufweisen, kosten laut People's Daily zwischen 30.000 und 35.000 Yuan (3400 bis 4000 Euro) und sollen bei vollen Akkus bis zu 150 Kilometer weit kommen und eine Spitzengeschwindigkeit von 80 km/h erreichen. Das Aufladen der bis zu 400 Kilogramm schweren Bleiakkumulatoren nimmt den Angaben zufolge zwischen fünf und acht Stunden in Anspruch. Baoya legt Wert darauf, dass "Core Technologies" wie etwa die Antriebstechnik aus eigener Entwicklung stammen. Auch würden die genutzten Elektromotoren "adaptiert und optimiert". (pmz)

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