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Chrome 11: Googles Webbrowser lernt das Zuhören

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Google hat die stabile Ausgabe von Chrome 11 freigegeben. Nach dem Update arbeitet auf dem Rechner der User die Version 11.0.696.57 von Googles Webbrowser. Unter anderem unterstützt Chrome 11 nun die Spracheingabe über HTML: Eine Variante des input-Elements wandelt Gesprochenes in Text. Google hatte die Implementierung bereits in der Beta-Phase von Chrome 11 als Entwurf für eine "HTML 5 Speech Input API" beim W3C vorgelegt.

Google verwendet das proprietäre Attribut x-webkit-speech, um ein input-Element zum Zuhören zu bewegen. Das Gesprochene schickt der Browser via HTTPS an einen Google-Rechner, der den erkannten Text auf demselben Weg zurücksendet. Der zur Normung eingereichte Vorschlag erlaubt die Vorgabe regulärer Ausdrücke, einer Wortliste oder einer SGRS-Grammatik (Speech Recognition Grammar Specification), um das Erkennen der Wörter zu erleichtern. Fünf Events berichten unter anderem vom Beginn und Ende des Sprechens. Als Beispiel für den Einsatz der Spracheingabe führen die Chrome-Entwickler etwa Google Translate an, mit dem sich nun Gesprochenes direkt übersetzen lässt.

[Update: Darüber hinaus hat Google 25 Sicherheitslücken geschlossen. Darunter 16 mit der Risikostufe hoch – vor allem Fehler in der Speicherverwaltung (Stale pointer). Auch das Umgehen der Same-Origin-Policy verhindert das Update. Kritische Lücken, die einen Ausbruch aus der Sandbox erlauben würden, wurden nicht geschlossen. Insgesamt hat Google für Korrekturen in Chrome 11, die Sicherheitslecks stopfen, 16.500 US-Dollar an Prämien ausgeschüttet. Details zu allen Änderungen und Fixes in Chrome 11 finden sich im Revision-Log des Chromium-SVN.]

Siehe dazu auch:

(jk)