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Chrome 77: Änderungen bei Tabs und mehr Farbe

Google hat für die kommenden Wochen neue Chrome-Funktionen angekündigt. Darunter eine veränderte Tab-Leiste und ein eigenes Farbkonzept.

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Chrome 77 bekommt einige Änderungen und Verbesserungen. Unter anderem will Google die Tab-Übersicht auf allen Geräten komfortabler machen. Der Browser wird zudem bunt, er soll schneller und direkter Suchanfragen beantworten und automatisch Inhalte übersetzen.

Die neue Tab-Übersicht soll das Finden des richtigen Reiters leichter machen. Dazu wird das Layout geändert, Tabs bekommen eine Vorschau. Erst im August hatten Chrome-Entwickler das Kontextmenü entschlackt, nun folgt der erneute Aufbau. iOS-Nutzer haben die Neuerung bereits, Android soll in den kommenden Wochen folgen. Neu ist hier auch die Möglichkeit, Tabs per drag-and-drop zu gruppieren und zwischen den so eingerichteten Ordnern, die sich am unteren Bildschirm finden, zu wechseln. Für Desktop-Nutzer ändert sich ebenfalls die Leiste der Tabs – sind es so viele, dass keine Titel mehr angezeigt werden können, ändert sich die Ansicht auf ein Icon, beim Darüberfahren mit dem Cursor erscheint sofort der Titel, eine Vorschau der Seite folgt zeitnah.

Google führt auch endgültig eine Funktion ein, mit der sich Links vom Smartphone direkt an den Webbrowser schicken lassen – vice versa, plattformübergreifend und ergänzt durch die Option, auch Texte und die Zwischenablage zu synchronisieren. Damit soll das lästige "sich selbst eine Mail schicken und dann doch vergessen zu lesen" ein Ende haben, heißt es im Google-Blog.

Künftig zeigt Chrome direkt in der Adresszeile per Autovervollständigung mögliche Suchen und Ziele, sowie die passenden Antworten an. Das klingt nach einem noch früheren Featured Snippet, also einem Auszug aus Inhalten von Seiten, als die Position Null, mit der passende Antworten noch über den Anzeigen und der organischen Suche erscheinen. Vornehmlich sollen hier Sportergebnisse, der Wetterbericht und Übersetzungen von Wörtern auftauchen. Auch das Übersetzungstool für ganze Websites können Anwender in der Menüleiste verankern.

Mehr Gimmick: Chrome bietet eine Palette an Farben zur Gestaltung des Webbrowsers. Weitere Neuerungen soll es im Herbst geben.

Gerade erst schließt ein Sicherheitsupdate kritische Lücken in Chrome. Nutzer sollten den Webbrowser zügig aktualisieren. Eine Schwachstelle ist mit dem Bedrohungsgrad "kritisch" eingestuft, andere mit "hoch". Angreifer können sonst gegebenenfalls Speicherfehler auslösen. (emw)