Menü

Chrome 77: Nutzer können Links an andere Geräte senden

Chrome erleichtert die Weitergabe von Links vom PC ans Smartphone – und umgekehrt. Außerdem begrüßt der Web-Browser neue Nutzer nun etwas umfangreicher.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 38 Beiträge
Von

Google hat damit begonnen, die neue Chrome-Version zu verteilen. Das Update ist für Windows, macOS, Linux sowie für Android verfügbar. Auf den ersten Blick hat sich bei Chrome 77 nicht viel getan: Im Tab zeigt nun ein rotierendes Kreis-Symbol an, dass eine Webseite geladen wird. Praktisch ist die neue Option, Webseiten an andere Geräte zu schicken: Wer auf dem Smartphone seine Traumwohnung entdeckt hat, kann die Annonce einfach an seinen Desktop-Rechner schicken, um sich das Angebot am großen Bildschirm anzugucken.

Auf PCs und Macs klickt der Nutzer mit der rechten Maustaste auf einen Link und wählt im Kontextmenü die Option "Link an meine Geräte senden". (In der Android-Version ist die Option im Teilen-Menü zu finden.) Zusätzlich gibt es ein neues Icon in der Adressleiste, das derzeit aber noch nicht alle Nutzer zu sehen bekommen. Chrome unterstützt schon länger die Möglichkeit, offene und aktuelle Tabs über mehrere Geräte hinweg zu öffnen. Die neue Funktion zum Senden an ein Gerät macht die Sache aber etwas einfacher.

Als weitere Neuerung bietet Chrome nun eine ausführlichere Begrüßung für Nutzer, die den Browser zum ersten Mal installieren. Ein Assistent führt in mehreren Schritten durch die Personalisierung von Chrome. Nutzer können etwa ihre Lieblings-Web-Apps von Google aussuchen, die als Lesezeichen hinzugefügt werden. Jeder der Schritte lässt sich überspringen. Die interne Willkommens-Seite ist auch für Chrome-Veteranen unter chrome://welcome abrufbar.

Die Entwickler haben in Chrome 77 außerdem 52 Sicherheits-Bugs beseitigt – eine Sicherheitslücke gilt als kritisch. Angreifer können Schadcode ausführen und die Kontrolle übernehmen. Mit dem vorherigen Update hatte Google bei Chrome-Nutzern für Irritationen gesorgt: In der Adresszeile lässt der Browser einige Bestandteile der URL einfach weg, etwa das "www". Zudem soll das Kontextmenü wesentlich kürzer werden. Opfer der geplanten Verschlankung ist etwa der Befehl "Andere Tabs schließen".

Siehe dazu auch:

(dbe)