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Chrome-Browser pausiert Flash-Inhalte

Ab dem heutigen 1. September pausiert der Chrome-Browser bestimmte Flash-Inhalte automatisch. Das soll die Akkulaufzeit von Mobilgeräten schonen.

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Google Chrome

Seit Juni pausiert die Beta-Version des Chrome-Browsers bestimmte Flash-Inhalte automatisch. Ab sofort wird die Flash-Bremse auch in der stabilen Version des Browsers aktiv, verriet Googles Werbesystem AdWords. Betroffen von der Änderung dürften vor allem Werbeanzeigen sein, die im Flash-Format ausgeliefert werden. Animierte Werbebanner im HTML5-Format sind nicht betroffen.

Eine intelligente Erkennungsfunktion soll dafür sorgen, dass der Browser "zentrale Elemente" wie Videos nicht automatisch anhält. Passiert das doch, kann der Nutzer die Wiedergabe per Klick fortfahren. Die Stromspar-Funktion bei Google Chrome soll den Stromverbrauch "signifikant reduzieren", hatte Google im Juni versprochen.

Adobes Flash-Player hat es derzeit nicht leicht: Regelmäßig gefährden Sicherheitslücken im Flash-Player die Nutzer. Im Juli dieses Jahres hatte Firefox das Plug-in deshalb kurzerhand blockiert. Steve Jobs wäre das nicht weit genug gegangen: Bereits 2010 wünschte er der Flash-Plattform ein schnelles Ende. Schließlich gebe es mit HTML5 einen offenen Web-Standard als Ersatz. (dbe)

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