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Circle: Dateien unter Ubuntu automatisch sortieren

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Circle sortiert die Dateien eines ausgewählten Ordners automatisch nach Dateityp in Unterverzeichnisse. Auf Wunsch synchronisiert das Tool diese dann auch gleich mit Canonicals Cloud-Dienst Ubuntu One.

Circle sortiert Dateien automatisch nach Dateityp.

Im Programmfenster wählt man den zu sortierenden Ordner aus und aktiviert dann darunter die gewünschten Unterverzeichnisse, in die Circle die Dateien einsortieren soll. Eigene Ordner lassen sich bislang nicht anlegen, auch auf den Sortiervorgang hat man keinen Einfluss. Sollen die neuen Ordner auch gleich mit dem eigenen Cloud-Speicher bei Ubuntu One synchronisiert werden, klickt man den Button "Enable UbuntuOne" an.

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Nach einem Klick auf "Done" sortiert Circle die Dateien um und aktiviert gegebenenfalls die Synchronisation. Zur Klassifikation der Dateien greift das Programm auf die Extension zurück, statt in klassischer Unix-Manier den Dateityp in Art des Kommandozeilentools file über die Libmagic anhand des Inhalts zu bestimmen. Benennt man also eine foo.pdf in foo.mp3 um, landet die Datei im Musikverzeichnis.

Sofern die Extensions stimmen, sortiert Circle PDF-, Office- und Textdokumente in den Ordner "Documents"; Videos und Musikdateien werden ebenso wie Bilddateien in eigene Verzeichnisse verschoben. Dateitypen wie .tif oder .odt, die Circle nicht erkennt, kann man selbst in den entsprechenden Arrays in der Datei /opt/extras.ubuntu.com/circle/circle/CircleWindow.py nachtragen.

Das im Rahmen des Ubuntu App Showdowns veröffentlichte Programm ist unter der GPLv3 lizensiert und steht auf einer Launchpad-Website zum Download bereit. Unter Ubuntu lässt es sich mit den folgenden Befehlen

sudo add-apt-repository ppa:mohanr2222/circle
sudo apt-get update && sudo apt-get install circle

aus der Launchpad-Paketquelle des Entwicklers installieren. (lmd)