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Cisco kontra iPhone - diesmal technisch

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Von Apples iPhone aufgebaute WLAN-Verbindungen haben zahlreiche Cisco-Access-Points an der Duke University in Durham (USA) zeitweilig aus dem Tritt gebracht. Nach Berichten von US-Medien überschwemmten die WLAN-tauglichen Mobil-Telefone das Funknetz der Universität mit ARP-Anfragen. Die Geräte suchten danach bis zu 18.000 mal in der Sekunde nach einer Hardware-Adresse, die im Funknetz der Universität jedoch ungültig ist. Da die Geräte keine Anwort erhielten, wiederholten sie die Anfragen periodisch. Der dadurch erzeugte starke Netzwerkverkehr (bis zu 10 MBit/s) blockierte Dutzende Access Points des Campus-Netzes, die laut des Rechenzentrum-Mitarbeiters Kevin Miller bis zu 15 Minuten nicht erreichbar waren.

Laut einer Mitteilung der Universität vom vergangenen Freitag lag das Problem bei Cisco: Ein Update habe das WLAN-Problem beseitigt. Frühere Berichte, die das Problem im Apple-Telefon vermuteten, seien demnach falsch. Das Rechenzentrum der Universität will den Vorfall vollständig untersuchen und seine Ergebnisse alsbald veröffentlichen.

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(rek)