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Cisco plant angeblich großen Jobabbau

Cisco ist mitten in einer Transformation vom Hersteller von Netzwerk-Hardware zum Software-Dienstleister, IoT-Diensteanbieter und Hardware-Vermieter. Das könnte massiv Jobs kosten.

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Der Netzwerkausrüster Cisco plant einen Jobkahlschlag, berichtet der US-Branchendienst CRN unter Berufung auf mehrere unternehmensnahe Quellen. Bis zu 14.000 der weltweit zuletzt rund 73.000 Arbeitsplätze könnte das Unternehmen demnach streichen. Damit wäre fast jede fünfte Stelle bei dem Hersteller von Routern, Servern und anderen Netzwerkgeräten betroffen.

Cisco wolle sich vom angestammten Hardwaregeschäft mehr und mehr zu einem Anbieter von Software für Netzwerke wandeln – dafür bräuchten die Mitarbeiter andere Qualifikationen, sagte ein Insider dem Bericht zufolge. Zuletzt hatte Cisco-Chef Chuck Robbins auf der Konferenz Cisco Live Mitte Juli dargelegt, dass sich Cisco vom führenden Anbieter von Netzwerk- und Kommunikationsinfrastruktur hin zum Schlüsselunternehmen in der Ära von Internet of Things und Digitalisierung entwickeln möchte. Dazu gehört unter anderem auch der Wechsel zum Anbieter von Diensten und zu Mietmodellen für Hardware.

Cisco wollte die Informationen über den angeblich geplanten massiven Stellenabbau zunächst nicht kommentieren. Eine offizielle Bekanntgabe von Stellenstreichungen könnte in den kommenden Wochen folgen. An diesem Mittwoch will Cisco zudem nach Börsenschluss an der Wall Street Zahlen zum vierten Geschäftsquartal vorlegen. (mit Material von dpa) / (jk)