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Cisco strukturiert seine Entwicklungsabteilung neu

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Cisco verpasst seiner Entwicklungsabteilung eine neue Struktur, die künftig im Wesentlichen aus vier Säulen besteht. Damit stelle sich der Netzwerkgigant auf die Herausforderungen ein, die die "nächste Phase des Internet" mit sich bringe, erklärte Cisco-Chef John Chambers, der zum wiederholten Male bandbreitenhungrige Echtzeit-Komunikation, Web-2.0-Anwendungen und die "Revolution in den Rechenzentren" als Wachtstumstreiber identifizierte.

Künftig gliedert sich die Cisco Development Organization in vier Bereiche. Erstens wäre da die Access Networking and Services Group, zuständig für Ciscos traditionelles Geschäft mit Routern, Switches, WLAN-Hardware und Sicherheitsapplikationen. Dazu kommt zweitens die Consumer and Small Business Group, die Produkte für Privatkunden und Kleinbetriebe entwickelt – einschließlich Angeboten der Cisco-Tochter Linksys, über deren Fortbestand oder eine mögliche Abschaffung als eigenständige Marke die Kalifornier nichts Neues verlautbarten.

Dritte Säule der Entwicklungsorganisation ist die Data Center, Switching & Services Group, die Angebote für Rechenzentren unter dem Begriff Datacenter 3.0 oder zur Vernetzung von Firmenstandorten (Campus Communications Fabric) fortentwickelt. Viertens wird die Software Group für die Entwicklung Applikationen zum Beispiel für das Netzwerk-Management oder Unified-Communications-Anwendungen verantwortlich sein.

Ausgenommen von der Umstrukturierung sind die Service Provider Technology Group, die die Produktentwicklung des Ende 2005 von Cisco übernommenen Weltmarktführers für Settop-Boxen, Scientific Atlanta, einschließt. Auch die forschungsorientierten Abteilungen Emerging Technologies Group und Research and Advanced Development behalten ihre bisherigen Aufgaben. (ssu)