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ClickandBuy nennt Details zur Einstellung des Bezahldienstes

Nach dem 30. April wird es umständlich, eventuelles Guthaben zurückzuholen, Außenstände soll ein Inkassopartner eintreiben und Nutzungsdaten werden fünf Jahre lang gespeichert.

ClickandBuy nennt Details zur Einstellung des Bezahldienstes

Die Telekom-Tochter ClickandBuy stellt ihren Online-Bezahldienst zum 30. April 2016 ein und kündigt die Konten der Nutzer. Kunden, die dort noch ein Restguthaben haben, sollten dies vorher zum hinterlegten und verifizierten Bankkonto transferieren. Denn nach dem 30. April muss man laut FAQ den Service kontaktieren, um an eventuelles Restguthaben heranzukommen.

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Allerdings ist die ClickandBuy International Ltd. laut AGB nach Auflösung des Kontos sechs Jahre lang verpflichtet, Guthaben zurückzuerstatten. Ein Jahr nach Kontoschließung beginnt das Unternehmen jedoch, eventuell vorhandene Restguthaben durch Einzug einer monatlichen Gebühr abzuschmelzen.

Außerdem rät ClickandBuy in einer Mail an seine Kunden, die Transaktionsübersicht und Rechnungen herunterzuladen und lokal zu archivieren. Der Online-Zugang zum Servicebereich soll bis voraussichtlich September 2016 möglich sein. Wer nach dem 30. April noch Zahlungen an ClickandBuy offen hat, kann diese durch Überweisung auf ein Konto der ClickandBuy International Ltd. bei der Heleba Landesbank ausgleichen. Das Unternehmen hat bereits angekündigt, offenen Forderungen und Ratenvereinbarungen an einen Inkassopartner weiterzugeben.

Kundendaten will ClickandBuy nur weitergegeben, sofern dies zur Abwicklung offener Forderungen notwendig ist. Das Unternehmen gibt außerdem an, dass es die Nutzungsdaten nach geltendem Recht noch weitere fünf Jahre speichern muss.

ClickandBuy kann nicht garantieren, dass alle Händler, die den Bezahldienst bislang anbieten, dies auch noch bis zum 30. April tun: "Leider haben wir keinen Einfluss auf die Angebote und zukünftigen Zahlungsmöglichkeiten der Anbieter. Daher möchten wir Sie bitten, sich hierzu an den jeweiligen Support der Online-Shops zu wenden."

Es steht zu erwarten, dass Shop-Betreiber eine der gängigen Alternativen wie PayPal oder Sofortüberweisung ins Programm aufnehmen – sofern sie sie nicht bereits unterstützen. So ist es spannend, wie Apple sich verhält, da ClickandBuy bislang die einzige Möglichkeit war, bei iTunes per Bankeinzug zu bezahlen. (ad)

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