Cloud Next: Google sagt auch virtuelle Ersatz-Konferenz ab

Google verschiebt die "Cloud Next ‘20: Digital Connect" auf unbestimmte Zeit, weil die derzeitige Coronavirus-Lage auch eine Streamingproduktion nicht erlaubt.

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Cloud Next: Google sagt auch virtuelle Ersatz-Konferenz ab

Die Cloud Next 2019 in San Francisco.

(Bild: Google)

Von
  • Volker Briegleb

Google hat die nach der Absage der Cloud Next geplante virtuelle Ersatzveranstaltung auf unbestimmte Zeit verschoben. Das Unternehmen habe sich dabei von der Sorge um die Sicherheit und Gesundheit der Kunden und Mitarbeiter leiten lassen, heißt es in einer knappen Mitteilung vom Dienstag. Googles Cloudsparte betont, dass die "Google Cloud Next ‘20: Digital Connect" zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden soll. Das Datum steht aber noch nicht fest.

Google hatte seine große Cloud-Konferenz, die vom 6. bis 8. April in San Francisco stattfinden sollte, vor zwei Wochen wegen der weltweiten Verbreitung des Coronavirus abgesagt, aber eine Durchführung per Videostream angekündigt. Dies ist angesichts der Anordnungen der kalifornischen Behörden nun offenbar nicht mehr möglich. In San Francisco dürfen die Menschen derzeit nur für wichtige Erledigungen aus dem Haus gehen.

Kurz nach der Absage der Cloud Next hatte das Unternehmen auch die Entwicklerkonferenz Google I/O absagen müssen.Für die I/O ist ebenfalls ein virtueller Ersatz geplant. Bisher hat Google dazu noch nichts Gegenteiliges verlauten lassen. Im Hinblick auf die sich täglich ändernde Lage dürfte in Sachen I/O das letzte Wort auch noch nicht gefallen sein. Dasselbe gilt für Microsofts Build. Die große Entwicklerkonferenz war in der vergangenen Woche abgesagt worden und soll stattdessen nun online stattfinden.

Zuletzt hatte Nvidia seine als Ersatz der gestrichenen GPU Technology Conference eine Online-Keynote angekündigt, dann aber auch diese abgesagt. Auch die Veranstalter zahlreicher anderer Tech-Events, die von der Konferenzbühne ins Netz verlagern werden sollen, werden die Situation weiter genau beobachten. Hierzulande hatten in der vergangenen Woche die Veranstalter der re:publica angekündigt, die für Mai geplante Netzpolitikkonferenz zu verschieben. Für den Originaltermin solle eine digitale Alternative entwickelt werden. (vbr)