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Cloud-Plattform OpenStack 2014.2 "Juno" ist fertig

In den sechs Monaten seit dem letzten Release "Icehouse" hat die OpenStack-Community viele wichtige Neuerungen und Erweiterungen umgesetzt.

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Die zentralen Komponenten von OpenStack.

Die neue Version 2014.2 "Juno" der Cloud-Plattform OpenStack bringt bei vielen Komponenten erhebliche Verbesserungen. So bietet die Compute-Komponente Nova jetzt Funktionen zur Netzwerkvirtualisierung. Keystone, zuständig für das Identity Management, lässt sich jetzt besser in eine bestehende Authentifizierungsinfrastruktur integrieren. Beim Image-Dienst Glance gab es vor allem Änderungen unter der Haube. Auch bei den Netzwerk-, Storage- und Datenbankdiensten hat sich einiges getan.

Mit Juno werden drei neue Inkubator-Projekte eingeführt. Manila liefert Shared File System Services zum Zugriff auf SMB-, NFS- und CephFS-Freigaben. Barbican ist für das zentralisierte Schlüsselmanagement zuständig, Designate liefert DNS as a Service. Der Messaging Service Zaqar (früher Marconi), der eigentlich mit Juno in die Gruppe der offiziellen Komponenten aufgenommen werden sollte, verbleibt zunächst noch im Inkubator.

OpenStack ist eine Software-Sammlung zum Aufbau und Betrieb einer Cloud in Art der Amazon Web Services EC2 und S3, die von mittlerweile 1400 Entwicklern und 120 Unternehmen vorangetrieben wird. Die Open-Source-Software erleichtert den Betrieb und das Management von privaten und öffentlichen IaaS-Clouds.

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(odi)