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Comet Lake-S: Intels Ryzen-3000-Konter soll erst im April 2020 erscheinen

Zusammen mit dem 10-Kern-Prozessor Core i9-10900K werden Mainboards mit der CPU-Fassung LGA1200 und Z490-Chipsatz erwartet.

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(Bild: Christof Windeck / c't)

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Intel hat offenbar erst für das zweite Quartal 2020 eine neue Prozessorgeneration für Desktop-PCs in petto. Passende Mainboards mit der CPU-Fassung LGA1200 und Z490-Chipsatz sollen im April 2020 erscheinen, wie das Tech-Magazin HKEPC aus Hong Kong berichtet.

Da die 400er-Mainboards nicht mit bisherigen Prozessoren laufen und andersherum neue CPUs nicht mit bisherigen 300er-Platinen, sollte Intel parallel zum Z490 seine nächste Prozessorgeneration vorstellen – Core i-10000 alias Comet Lake-S.

Die Core-i-9000-Serie (Coffee Lake Refresh) bietet aktuell bis zu acht Rechenkerne, deren Architektur noch von der 6000er-Serie alias Skylake-S aus dem Jahr 2015 stammt. Das ursprüngliche Topmodell, der Core i9-9900K, erschien im Oktober 2018. Ein Jahr später brachte der Core i9-9900KS lediglich höhere Taktraten dank Selektierung. Ein weiteres Halbjahr später soll Comet Lake-S die alte Skylake-Architektur erneut um zwei Rechenkerne erweitern – das neue Topmodell dürfte auf den Namen Core i9-10900K hören. Abermals kommt offensichtlich Intels Fertigung mit Strukturbreiten von 14 Nanometern zum Einsatz.

Die 400er-Chipsätze für die Core-i-10000-Serie beherrschen anders als der Z390 und Co. offenbar Wi-Fi 6 alias WLAN 802.11ax. Bisher setzen Mainboard-Hersteller Zusatz-Chips für Wi-Fi 6 ein. PCI Express 4.0 soll allerdings ebenso wenig an Bord sein wie bei den Comet-Lake-S-Prozessoren. Zum Start ist nur vom Z490 die Rede. Weitere Chipsatz-Ausführungen wie der B460 für günstigere Mainboards könnten demnach etwas später im Sommer 2020 folgen – da steht schon fast AMDs Ryzen-4000-Generation in den Startlöchern. (mma)